




Am Dienstagnachmittag (17.01.2023) ereignete sich im Kreuzungsbereich der Bundesstraße (B210) /Uthwerdumer Straße (Gemeinde Südbrookmerland – Landkreis Aurich) ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Kraftfahrzeugen.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe forderte die Polizei die Feuerwehr Uthwerdum an.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten den Gefahrenbereich ab und nahmen mit Hilfe von Bindemittel die auslaufenden Betriebsstoffe auf. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.
Text/Bilder: Ina Dirksen (Feuerwehr Uthwerdum)


Bei einem Blick auf den Kalender wird heute schnell klar: es ist wieder soweit – Freitag, der 13.!
Kaum ein Datum ist mit so viel Furcht versehen, wie dieser Unglückstag. In einem früheren Posting haben wir uns die Geschichte hinter dem Mythos angesehen, welche bis ins 13te Jahrhundert zurückreicht.
Aber Freitag der 13. ist auch der bundesweite Rauchmeldertag. Heute werfen wir einen Blick auf die Geschichte des Rauchmeldertags: die Aktion „Rauchmelder retten Leben“ wurde vor mehr als 20 Jahren durch den damaligen Berliner Landesbranddirektor Albrecht Broemme ins Leben gerufen. Ein Jahr später startete dann die bundesweite Kampagne in Zusammenarbeit mit u.a. dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV). Unter dem Motto: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein – wenn es brennt und Sie Rauchmelder installiert haben“, wird diese Aktion vor allem durch Feuerwehren, Brandschutz-Institutionen oder Schornsteinfeger bis heute in die privaten Haushalte getragen.
Heute möchten wir euch, obwohl es schon Freitag ist, noch „Hausaufgaben“ mit ins Wochenende geben: prüft nach, ob Eure Rauchmelder gemäß der seit dem 01.01.2016 geltenden „Rauchmelderpflicht“ in euren Haushalten verteilt sind und tragt so zu Eurer Sicherheit und der Eurer Familien bei.
Für diejenigen unter Euch, die sich weiter mit dem Thema „Rauchmelder retten Leben“ beschäftigen möchten, empfehlen wir die offizielle Homepage, melder-lebensretter.de. Dort findet Ihr neben vielen weiteren Informationen auch Newsletter, Bilder und Videos sowie einen Schülerwettbewerb.
Wir wünschen Euch für den heutigen Freitag den 13. viel Glück!
Text u. Foto: Stefan Ihnen

Die ausgedienten Weihnachtsbäume der Bevölkerung Anfang Januar einzusammeln, ist eine lange Tradition der Südbrookmerlander Feuerwehren. Für die Mitglieder der Einsatz- und Jugendabteilungen beginnt mit dieser Aktion das neue Kalenderjahr.
„Wir sind sehr froh, dass wir in diesem Jahr wieder gemeinsam Bäume einsammeln und in das neue Jahr starten können“, freut sich Uthwerdums Jugendfeuerwehrwart Benjamin Müller. In den letzten beiden Jahren hatte die Sammelaktion unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten; in diesem Jahr konnte die Feuerwehr allerdings wieder mit voller Stärke sammeln – auch dank der Hilfe zahlreicher Helfer und deren Fahrzeuge.
Die Mitglieder der Einsatz- und Jugendabteilung gingen von Haus zu Haus und sammelten die ausrangierten Weihnachtsbäume ein. Spenden, die unterwegs gesammelt wurden, kommen der Jugendfeuerwehr zugute.
Nach einem arbeitsintensiven Vormittag kamen alle Helfer bei einem gemeinsamen Mittagessen zusammen, um sich nach getaner Arbeit zu stärken.
Text u. Bild: Stefan Ihnen
Freitagnachmittag um 16:31 Uhr wurde die Feuerwehr Uthwerdum zu einer verschütteten Person in einem Gusswerk im Gewerbegebiet Georgsheil (LK Aurich) alarmiert. Vor Ort wurde ein Arbeiter unter einem gepressten Quarzsand-Bauteil vorgefunden, welches ein Gewicht von 15 Tonnen besaß. Der Verunfallte befand sich im Inneren des glockenförmigen Bauteiles, jedoch war ein Bein unter der massiven Wand eingequetscht. Durch risse in der Form, konnte der Rettungsdienst des Landkreises Aurich die Versorgung des Patienten vornehmen, der während der gesamten Rettung ansprechbar war. Der Einsatzleiter entschied umgehend, weitere Kräfte und weiteres Material zur Rettung zu ordern. Die Feuerwehr Wiegboldsbur und der Rüstwagen der Kreisfeuerwehr Aurich, stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst, sowie der Rüstwagen-Kran der Hauptberuflichen Wachbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Emden wurden hinzualarmiert.
Nach der Stabilisierung des Quarzsand-Bauteiles, konnte unter besonderer Vorsicht begonnen werden, ein größerer Zugang zum Patienten zu herzustellen, sowie den Bereich abzutragen, der das Bein des Geschädigten unter sich begrub. Es bestand stetig die Gefahr, dass das Bauteil aufgrund der Vorschädigungen zerbrach, was unbedingt zu verhindern galt.
Die Angestellten des Unternehmens unterstützten nach ihren Möglichkeiten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, welches als effektiv und vorbildlich bewertet wurde.
Im Außenbereich der Firma wurde durch die Feuerwehren ein Landeplatz für die Luftrettung des ADAC eingerichtet.
Um etwa 18 Uhr galt der verunfallte Angestellte des Gusswerkes als gerettet. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 26“ in eine Klinik geflogen.
Die Feuerwehr befand sich mit 70 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Am Dienstagvormittag wurden um 10.45 Uhr die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Uthwerdum und Oldeborg zu einem brennenden Schuppen alarmiert.
An der Straße „Hundertdiematsweg“ in Moorhusen (LK Aurich) brannte ein Schuppen neben einem Wohngebäude in voller Ausdehnung. Ein mit mehreren Tausend Litern befüllter Heizöltank hatte sich im Schuppen entzündet. Mit diversen Schaumrohren und einer Riegelstellung zum Haus befand sich das Feuer schnell unter Kontrolle.
Nach den Löscharbeiten pumpte die Gefahrguteinheit der Kreisfeuerwehr Aurich, stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst, mit speziellen Pumpen den Rest des Heizöl- Wasser- Schaumgemisches, welches sich noch im Heizöltank befand, in spezielle Container (IBC), die dann durch ein Entsorgungsunternehmen abgeholt wurden.
Ein Mitglied der Feuerwehr wurde durch Trümmerteile leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Uthwerdum, Oldeborg und die Gefahrguteinheit der Kreisfeuerwehr Aurich (stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst), die Polizei, ein Rettungswagen, der örtliche Energieversorger, die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich und ein Entsorgungsunternehmen waren insgesamt mit ca. 85 Einsatzkräfte vor Ort.
Nach circa 5 Stunden waren wieder alle Fahrzeuge auf der Wache. Die Aufrüst- und Reinigungsarbeiten werden auch nochmal eine Stunde andauern.
Text & Bilder: Gerd Wilts

Die Feuerwehr Uthwerdum wünscht allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Am vergangenen Samstag (03.12.2022) leuchteten nicht nur die Augen von Ortsbrandmeister Dennis Uschmann und seinem Stellvertreter Jörg Zacher, sondern am allermeisten die der 14 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die nun den Grundstein der Kinderfeuerwehr in Uthwerdum legten. Zukünftig wird ein Team um Kinderfeuerwehrwarte René Hinrichs und Imke Thedinga spielerisch die angehenden Feuerwehrleute auf die Jugendfeuerwehr vorbereiten und ihnen beispielsweise die Grundlagen der Ersten Hilfe näherbringen, Brandschutzerziehung durchführen und verschiedene Besichtigungen wie der Feuerwehr Technischen Zentrale in Georgsheil und der Leitstelle in Wittmund veranstalten.
Zu dem feierlichen Rahmen erschienen zahlreiche Gäste wie der Bürgermeister der Gemeinde Südbrookmerland Thomas Erdwiens, FULEA Ausschussvorsitzender Johann Schoolmann, Ortsvorsteher Uthwerdum Gerold Meyer, Vertreter der Brandkasse Marco Bokker, Detlef Krüger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Mario Eilers, Gemeindebrandmeister Focko Westerbur, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Richard Hieronimus, Gemeindejugendfeuerwehrwart Kobus Heiken, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins ostfriesische Jugendfeuerwehren Waltraud Fahnster, Vertreter der umliegenden Feuerwehren, sowie die Eltern und Verwandten der Kinder.
In seinem Grußwort freute sich Bürgermeister Thomas Erdwiens sehr, nunmehr die vierte Kinderfeuerwehr in seiner Gemeinde gründen zu können und erinnerte immer wieder an den kleinen Drachen Grisu, der unbedingt zur Feuerwehr wollte. Erdwiens sei stolz, dass in Südbrookmerland und nun speziell auch in Uthwerdum der Grundstein einer Kinderfeuerwehr gelegt und somit der Brandschutz innerhalb der Gemeinde gewährleistet sei und bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden. Er schloss seine Rede mit einem Gedicht des kleinen Drachen Grisu.
Ortsbrandmeister Dennis Uschmann zeigte sich erfreut darüber, dass zwei Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr nun der Gründung der Kinderfeuerwehr beiwohnen konnten und diese immer noch Mitglieder der Ehrenabteilung seien.
Er überreichte den Kindern, die zwischenzeitlich mit ihren Betreuern in der Küche verschwanden und für die Gäste Feuerwehrkekse backten, neben einer Gründungsurkunde für jeden eine Stirnlampe, die sofort ausgepackt und ausprobiert wurde.
Alle Gäste zeigten sich erfreut über die Gründung der Kinderfeuerwehr und lobten die tolle und motivierte Nachwuchsarbeit in Uthwerdum.
Text: I.Dirksen

Was ist ein Blackout?
Ein Versorgungszusammenbruch, auch „Blackout“ genannt, ist ein großflächiger Stromausfall. Er betrifft eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig.
Ein solcher Stromausfall entsteht, wenn das Stromnetz aus dem Gleichgewicht gerät: In das Netz muss immer genauso viel Strom eingespeist werden, wie entnommen wird. Wenn mehr Strom aus dem Netz entnommen wird als ankommt, greifen zunächst Sicherheitsmechanismen, die das Netz stabilisieren. Kommt es aber zu unerwarteten und starken Schwankungen, beispielsweise durch einen punktuellen und zu hohen Stromverbrauch, kann das Netz zusammenbrechen: Der Strom fällt aus.