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Einsatzbericht

Scheune in zweiter Reihe brennt – Holzlager befindet sich im Gebäude

In der Nacht zu Dienstag den 06. Februar, gegen 00:20 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Oldeborg, Victorbur und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Uthwerdum zu einem Mittelbrand in Moorhusen gerufen.

Als der Einsatzleiter als erste Person am Einsatzort amkam und die Erkundung durchführte, stellte sich heraus, dass eine Scheune, in dem sich ein Holzlager befand, schon zur Hälfte in Brand geraten war.

Im Gegensatz zu anderen Objekten war dieser Einsatzort für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr nicht ohne genaue Angaben des Einsatzleisters direkt zu finden, da sich das Anwesen in zweiter Reihe befand und die Zuwegung für Löschfahrzeug nicht optimal war.

Mehrere Atemschutztrupps wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt, um so ein Übergreifen der Flammen aufs das anliegende Wohnhaus zu verhindern. Das Feuer wurde mittels Schaum gelöscht, die Glutnestern anschließend aus der Scheune raus befördert und nochmals abgelöscht.

Die schnelle und zielgerichtete Vorgehensweise hatte sich am Ende auch ausgezahlt, da das angrenzende Wohnhaus gehalten werden konnte. Einzig die Scheune, konnte vor den Flammen nicht mehr gerettet werden.

Nachdem die Wasserversorgung zurückgebaut werden konnte und alle Gerätschaften verladen wurden, konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und beim Feuerwehrgerätehaus ihre vollständige Einsatzbereitschaft wieder herstellen.

Um 03:30 Uhr konnte sich somit auch das letzte Löschgruppenfahrzeug wieder einsatzbereit melden.

Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit acht Fahrzeugen an der Einsatzstelle, so wie die Polizei mit zwei Fahrzeugen.

Text/Fotos: Anke Cornelius

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Einsatzbericht

Hochwasser nach langanhaltenden Regenfällen

Am Mittwoch, den 03.01.2024, wurde die Feuerwehr Wiegboldsbur in den Hasenweg nach Bedekaspel (Gemeinde Südbrookmerland / Landkreis Aurich) alamiert. Nach anhaltenden Regenfällen ist das Binnengewässer „Großes Meer“ in Bedekaspel übergelaufen und überflutete eine Ferienhaussiedlung mit rund 15 Häusern.

Nachfolgend wurde das THW Emden sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Uthwerdum angefordert. Der hinzugezogene Energieversorger schaltete die betroffene Ferienhaussiedlung stromlos.

Die Feuerwehr Wiegboldsbur errichtete einen mobilen Deich auf dem durchweichten Damm und pumpte das Wasser aus der Ferienhaussiedlung. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Oldeborg, Münkeboe-Moorhusen, Victorbur und Uthwerdum nachgefordert.

Die Einsatzkräfte evakuierten die Bewohnerinnen und Bewohner von den betroffenen Ferienhäusern und organisierten eine Unterbringung in umliegende Hotels.

Zeitgleich wurden von den Feuerwehren Hinte und Krummhörn Mitte in einer Halle in Upgant-Schott Sandsäcke befüllt und zur Einsatzstelle gebracht. Hinzu kamen Sandsäcke von der Gemeinde Südbrookmerland, sowie eine große Menge an befüllen Sandsäcken von der Feuerwehr Emden.

Diese wurden von allen Einsatzkräften entlang der Deichlinie zur weiteren Stabilisierung platziert. Gegen Mitternacht konnten die letzten Einsatzkräfte nach einer Stärkung ihren Rückweg antreten. Der Deich wurde während der Nacht kontinuierlich stündlich auf mögliche Schäden überprüft.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Wiegboldsbur

Feuerwehr Uthwerdum

Feuerwehr Oldeborg

Feuerwehr Victorbur

Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen

Energieversorger

Entwässerungsverband

Feuerwehr Hinte

Feuerwehr Krummhörn Mitte

Feuerwehr Emden

THW Emden

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Einsatzbericht

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße, Uthwerdum

Am Dienstagnachmittag (17.01.2023) ereignete sich im Kreuzungsbereich der Bundesstraße (B210) /Uthwerdumer Straße (Gemeinde Südbrookmerland – Landkreis Aurich) ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Kraftfahrzeugen.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe forderte die Polizei die Feuerwehr Uthwerdum an.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten den Gefahrenbereich ab und nahmen mit Hilfe von Bindemittel die auslaufenden Betriebsstoffe auf. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.

Text/Bilder: Ina Dirksen (Feuerwehr Uthwerdum)

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Einsatzbericht

Arbeiter unter 15 Tonnen-Bauteil eingeklemmt

Freitagnachmittag um 16:31 Uhr wurde die Feuerwehr Uthwerdum zu einer verschütteten Person in einem Gusswerk im Gewerbegebiet Georgsheil (LK Aurich) alarmiert. Vor Ort wurde ein Arbeiter unter einem gepressten Quarzsand-Bauteil vorgefunden, welches ein Gewicht von 15 Tonnen besaß. Der Verunfallte befand sich im Inneren des glockenförmigen Bauteiles, jedoch war ein Bein unter der massiven Wand eingequetscht. Durch risse in der Form, konnte der Rettungsdienst des Landkreises Aurich die Versorgung des Patienten vornehmen, der während der gesamten Rettung ansprechbar war. Der Einsatzleiter entschied umgehend, weitere Kräfte und weiteres Material zur Rettung zu ordern. Die Feuerwehr Wiegboldsbur und der Rüstwagen der Kreisfeuerwehr Aurich, stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst, sowie der Rüstwagen-Kran der Hauptberuflichen Wachbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Emden wurden hinzualarmiert.

Nach der Stabilisierung des Quarzsand-Bauteiles, konnte unter besonderer Vorsicht begonnen werden, ein größerer Zugang zum Patienten zu herzustellen, sowie den Bereich abzutragen, der das Bein des Geschädigten unter sich begrub. Es bestand stetig die Gefahr, dass das Bauteil aufgrund der Vorschädigungen zerbrach, was unbedingt zu verhindern galt.

Die Angestellten des Unternehmens unterstützten nach ihren Möglichkeiten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, welches als effektiv und vorbildlich bewertet wurde.

Im Außenbereich der Firma wurde durch die Feuerwehren ein Landeplatz für die Luftrettung des ADAC eingerichtet.

Um etwa 18 Uhr galt der verunfallte Angestellte des Gusswerkes als gerettet. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 26“ in eine Klinik geflogen.

Die Feuerwehr befand sich mit 70 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

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Einsatzbericht

Schuppen und mehrere Tausend Liter Heizöl fallen Flammen zum Opfer

Am Dienstagvormittag wurden um 10.45 Uhr die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Uthwerdum und Oldeborg zu einem brennenden Schuppen alarmiert.

An der Straße „Hundertdiematsweg“ in Moorhusen (LK Aurich) brannte ein Schuppen neben einem Wohngebäude in voller Ausdehnung. Ein mit mehreren Tausend Litern befüllter Heizöltank hatte sich im Schuppen entzündet. Mit diversen Schaumrohren und einer Riegelstellung zum Haus befand sich das Feuer schnell unter Kontrolle.

Nach den Löscharbeiten pumpte die Gefahrguteinheit der Kreisfeuerwehr Aurich, stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst, mit speziellen Pumpen den Rest des Heizöl- Wasser- Schaumgemisches, welches sich noch im Heizöltank befand, in spezielle Container (IBC), die dann durch ein Entsorgungsunternehmen abgeholt wurden.

Ein Mitglied der Feuerwehr wurde durch Trümmerteile leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Uthwerdum, Oldeborg und die Gefahrguteinheit der Kreisfeuerwehr Aurich (stationiert bei der Feuerwehr Sandhorst), die Polizei, ein Rettungswagen, der örtliche Energieversorger, die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich und ein Entsorgungsunternehmen waren insgesamt mit ca. 85 Einsatzkräfte vor Ort. 

Nach circa 5 Stunden waren wieder alle Fahrzeuge auf der Wache. Die Aufrüst- und Reinigungsarbeiten werden auch nochmal eine Stunde andauern.

Text & Bilder: Gerd Wilts

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Einsatzbericht

Verkehrsunfall in Georgsheil, Südbrookmerland

Bild: D. Uschmann

Am Dienstagabend (15.11.2022) ereignete sich auf der Bundesstraße in Georgsheil ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Kraftfahrzeugen.

Der zuerst alarmierte Rettungsdienst forderte die örtlich zuständige Feuerwehr Uthwerdum zum Ausleuchten der Einsatzstelle an. Nach Eintreffen der Feuerwehr Uthwerdum änderte sich der Einsatzauftrag auf Geheiß der Notärztin zur patientenschonenden Rettung. Somit wurde das Einsatzstichwort erhöht und der Rüstwagen der Feuerwehr Sandhorst zur Unterstützung der Uthwerdumer Einsatzkräfte nachalamiert.

Die Feuerwehr entfernte das Dach des Kraftfahrzeuges, sodass der schwerverletze Patient achsengerecht befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Alle vier Insassen der zwei Fahrzeuge wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Unfallstelle wurde durch die Polizei und die Feuerwehr weiträumig abgesperrt und abgesichert. Im Rahmen der Amtshilfe der Polizei wurde zur Unfallaufnahme der Unglücksbereich durch die Feuerwehr Uthwerdum ausgeleuchtet. Nach rund vier Stunden konnte die Einsatzstelle verlassen werden.

Text: I. Dirksen

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TH-Baum auf Fahrbahn

Einsatz Nr. 41/2022
01.08.2022 /04:18
TH_Sturmschaden

Am heutigen Montag alamierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 04:18 Uhr die Feuerwehr Uthwerdum zu einem entwurzelten Baum, der halbseitig auf der Bundesstraße 210 Höhe Abelitz lag.
Die Einsatzkräfte entfernten den Baum mithilfe einer Kettensäge.

Text: Ina Dirksen
Bild: Manuel Goldenstein

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Einsatzbericht

74-jähriger Mann wurde vermisst

Am Sonntagabend um 19:29 Uhr wurden die Feuerwehren Uthwerdum sowie der ELW 2 (Einsatzleitwagen) des Landkreises Aurich aus Middels von der Polizei nach Uthwerdum angefordert. Hintergrund hierfür war, dass ein 74-jähriger dementer Mann seit einigen Stunden nach einem Spaziergang verschwunden war. Die Polizei suchte bereits mit mehreren Besatzungen nach der vermissten Person, bevor die Feuerwehr zur Amtshilfe hinzugezogen wurde. Auch ein Hubschrauber der Polizei war bereits im Einsatz. Kurz bevor die Feuerwehrkräfte zur Suche ausschwärmten, kam von der Polizei die Mitteilung, dass die Person wohlbehalten in Moormerland (LK Leer) angetroffen wurde. Somit konnte der Einsatz der 30 Einsatzkräfte um 20:30 Uhr beendet werden.

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Einsatzbericht

PKW brennt unter Carport in voller Ausdehnung

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden die Feuerwehren Victorbur, Uthwerdum und Oldeborg zu einem Schuppenbrand in die Westvictorburer Straße in Victorbur gerufen.
Nachdem eine Nachbarin das Feuer bemerkt hatte, setzte Sie umgehend einen Notruf ab.
Um 1:20 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland daraufhin die Einsatzkräfte nach Victorbur.
Wenige Minuten nach der Alarmierung fanden die eintreffenden Einsatzkräfte einen brennenden PKW unter einem Carport vor. Der PKW brannte bereits vollständig.
Die Feuerwehr setzte zwei C-Rohre und ein Schaumrohr zum Löschangriff ein. Ein Geräteraum am Carport brannte vollständig aus.
Nachdem das Feuer zügig gelöscht werden konnte, kontrollierten die Einsatzkräfte das Dach des angrenzenden Wohnhauses sowie die Wohnräume auf Schäden. Die Wärmebildkamera wurde zur Hilfenahme hinzugezogen. Verletzt wurde niemand.
Ebenfalls befand sich ein örtlicher Energieversorger im Einsatz. Dieser musste jedoch nicht tätig werden. Nach 80 Minuten konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Mieter übergeben werden.

Text: Sven Janssen & Dennis Uschmann   Bilder: Dennis Uschmann

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GROSSAUFGEBOT IN BEDEKASPEL – Überschwemmte Häuser und Straßen sorgen für Großeinsatz diverser Hilfskräfte

Bild: Freiwillige Feuerwehr Wiegboldsbur

Am Montagmittag um 14:43 Uhr wurde die Feuerwehr Wiegboldsbur sowie der in Uthwerdum stationierte Einsatzleitwagen (ELW 1) nach Südbrookmerland in die Ortschaft Bedekaspel alarmiert. Vor Ort war bereits der Einsatzleiter Karl-Heinz Freimuth in Zusammenarbeit mit dem stellvertretendem Gemeindebrandmeister Dennis Uschmann zur Erkundung vorgegangen. Als die ersten Einsatzkräfte anrückten, bot sich ein erschreckendes Bild. Große Wassermassen sind in mehrere Straßen gedrückt worden.Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin das Technische Hilfswerk (THW) aus Norden, welches mit mehreren Fahrzeugen und Sandsäcken anrückte. In der Zwischenzeit war ebenso der Katastrophenschutz des Landkreises Aurich vor Ort, um sich ein Bild von der Einsatzstelle zu machen. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar von wo das Wasser überhaupt kommt, da dies in alle Richtungen gleichzeitig floss. Im Laufe des Einsatzes wurden die Umliegenden Straßen gesperrt, so dass die Hilfsorganisationen ohne sämtliche Gefahren arbeiten konnten. Um 16:00 Uhr wurde der Zugführer des Technischen Hilfswerkes dazualarmiert. Dieser führte mit dem Einsatzleiter eine Erkundung durch, so dass weitere Schritte geplant werden konnten. Weiterhin wurde die Drohnengruppe aus Osterhusen alarmiert, um Luftbilder zu schießen und sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe gemacht werden konnte. Während seiner Erkundungen stellte der Einsatzleiter fest, dass mehrere Vorgärten unter Wasser waren. Teilweise drang das Wasser in die Häuser, welche tiefliegend sind.Mittlerweile stellte man fest, dass die Wassermaßen aus dem umliegenden Kanälen stammen, welche sich in den letzten Tagen stark gefüllt haben. Messungen ergaben, dass das Wasser bis zu einem Meter hoch stand. Ebenfalls vor Ort war Bürgermeister Thomas Erdwiens, dieser war von der Lage geschockt und lobte den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes. Ein Mitarbeiter vom I. Entwässerungsverband Emden teilte mit, das auch in Greetsiel und Borssum sowie an der Knock die Pumpen auf Hochtouren laufen, um die Wassermengen vom Großen Meer wegzupumpen. Desweiteren besteht derzeit ein Winddruck von 20 bis 30 Zentimetern in Richtung Großes Meer; so der I. Entwässerungsverband Emden. Um 16:30 Uhr konnte mit den ersten Sandsäcken gearbeitet werden, welche jedoch aufgrund der Strömung nicht hielten und die Gefahr sich verschlimmerte. Um 17:50 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Victorbur nach Forlitz-Blaukirchen alarmiert, da hier ein Damm brach. Dieses Wasser floss weiter in Richtung Großes Meer und von hier aus in die Siedlungen. Hier wurde sofort das Technische Hilfswerk aus Emden mit 10.000 Sandsäcken alarmiert, welches bei dem Meerwarthaus in Bereitstellung gehen sollte.Nach einer weiteren Lagebesprechung gingen die Feuerwehren beginnend am Großen Meer vor, so dass sie mit dem Wasserstrom arbeiten konnten. In der Zwischenzeit war der stellv. Kreisbrandmeister, sowie die Drohnengruppe Osterhusen vor Ort. Beide machten sich ein Bild von der Lage und erkundeten mit dem Einsatzleiter die Wasserflut. Ebenfalls vor Ort war Brandschutzabschnittsleiter Mario Eilers. Um 18:45 Uhr waren Branschutzabschnittsleiter Karl Töpfer und Kreisbrandmeister Dieter Helmers vor Ort. Gemeinsam mit dem Einsatzleiter wurden die nächsten Vorgänge besprochen und geplant, wie man diese Lage in den Griff bekommt. Folglich wurde um 19:05 Uhr Vollalarm für die Ortsfeuerwehren Uthwerdum und Wiegboldsbur, der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) aus Middels, der SW 2000 Norden mit Lichtmast, das Löschgruppenfahrzeug Logistik aus Norden, die Deichacht Norden, das Technische Hilfswerk aus Norden sowie die Wechselschleife Norden alarmiert. Ebenfalls vor Ort waren der Gemeindebrandmeister aus Südbrookmerland sowie der Regierungsbrandmeister. Mittlerweile befanden sich rund 180 Einsatzkräfte vor Ort.Um 19:30 Uhr begann das Technische Hilfswerk mit dem Aufbau von Lichtmästen. Die Feuerwehren begannen mit der Befüllung von Sandsäcken. Mittlerweile lag der Wasserstand bei rund 1,5 Metern. Dadurch wurden Radlader mit Paletten Sandsäcken eingesetzt. Ebenfalls unterstütze ein Feuerwehr Unimog bei der Verladung der Sandsäcke, sodass um 21:10 Uhr mit der Verteilung von Sandsäcken und Wasserkissen begonnen werden konnte. Weiter waren die Feuerwehren Oldeborg, Marienhafe und Brookmerland vor Ort um die Kameraden zu unterstützen. Das Deutsche Rote Kreuz stellte die Sanitäts-Absicherung der Einsatzkräfte da.Um 01:00 Uhr drehte der Wind sich, begünstigt für die Kameraden von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk, welche mittlerweile mit Hochleistungspumpen arbeiteten um das Wasser aus den umliegenden Kanälen in Richtung Nordsee zu pumpen.Um 02:14 Uhr konnte das letzte Fahrzeug „Einfahrt“ melden. Der Ortsbrandmeister und zuständige Einsatzleiter berichtete: „Im Augenblick haben wir unser bestmögliches getan! Die Gefahr ist noch lange nicht vorbei. Man muss die kommenden Tage abwarten!“