Am spaten Montag Abend um 23:19Uhr wurden die Feuerwehr Oldeborg, Uthwerdum und Wiegboldsbur zu einem gemeldeten Bootsbrand auf einem Nebenkanal des Großen Meeres im Ortsteil Bedekaspel gerufen. Schon auf Anfahrt war ein deutlicher Flammenschein erkennbar und die Lage konnte bestätigt werden. Die erst eintreffenden Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und konnten ein Ausbreiten auf das nahe liegende Buschwerk verhindern. Unter Atemschutz konnte das Feuer auf dem Boot gelöscht werden, im Anschluss wurde das Wasserfahrzeug an der Naheliegenden Slipanlage aus dem Wasser gezogen und mit einer Schaumlage benetzt um eine erneute Selbstentzündung ausschließen zu können. Das ausgebrannte Boot konnte nach ca. 2 1/2 Stunden an die Polizei übergeben werden. Im laufe des Einsatzes wurden zwei Kameraden der Feuerwehr verletzt, diese wurden umgehend durch den Rettungsdienst des Landkreises Aurich versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
In der Nacht zum Donnerstag, den 20. August, wurde die Freiwillige Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen gemeinsam mit weiteren Wehren aus der Gemeinde sowie der Stadt Aurich zu einem Scheunenbrand in Münkeboe alarmiert. Bereits beim Eintreffen stand die Scheune in der Hoddelkestraße in voller Ausdehnung in Flammen. Die größte Herausforderung: Die brennende Scheune stand nur wenige Meter von einem Pferdestall sowie mehreren angrenzenden Gebäuden entfernt. Durch den Vollbrand entwickelte sich eine enorme Hitze, wodurch insbesondere die unmittelbar angrenzenden Gebäude stark gefährdet waren. Durch den schnellen und gezielten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und die umliegenden Gebäude geschützt werden. Aufgrund der Größe der Einsatzstelle mussten einzelne Einsatzabschnitte gebildet werden, um die Wasserversorgung und die Löschmaßnahmen zu koordinieren. Dabei stellte insbesondere der schwankende Wasserdruck eine Herausforderung dar. Um diese Schwankungen auszugleichen und eine möglichst kontinuierliche Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde zusätzlich auf das in den Löschfahrzeugen mitgeführte Wasser zurückgegriffen. Zusätzlich erschwerten die Einsturzgefahr, brennende Gegenstände und gelagertes Heu die Löscharbeiten. Im weiteren Einsatzverlauf kam die Drehleiter der Feuerwehr Aurich zum Einsatz. Aus erhöhter Position wurde die Brandbekämpfung unterstützt und eine Riegelstellung zum Schutz der angrenzenden Gebäude aufgebaut. Darüber hinaus kamen unter anderem Löschschaum, ein Bagger sowie Wärmebildkameras zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, um auch versteckte Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Eine Einsatzkraft musste aufgrund von Kreislaufbeschwerden einem Krankenhaus zugeführt werden. Die Scheune wurde durch den Brand leider vollständig zerstört. Menschen und Tiere kamen durch das Brandgeschehen nicht zu Schaden. Durch den umfangreichen Einsatz konnte zudem eine weitere Ausbreitung des Feuers auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden. Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehrkräften der Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen sowie den unterstützenden Einsatzkräften der Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Aurich, dem Verpflegungszug der Feuerwehr Middels, dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei.
Am frühen Montagmorgen wurden die Feuerwehren Victorbur und Uthwerdum zu einer Brandschau in Uthwerdum alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung auf einem Balkon zu sehen. Ein Ascheimer war in Brand geraten; die Flammen schlugen auf den Holzfußboden der Terasse über. Das Feuer war durch die Anwohner bereits weitestgehend gelöscht worden, sodass die Einsatzstelle nach erfolgten Nachlöscharbeiten und Kontrolle durch eine Wärmebildkamera wieder verlassen werden konnte.
Am Donnerstagmittag wurden die Feuerwehren Victorbur, Wiegboldsbur, Uthwerdum und Oldeborg gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Neuen Straße in Moordorf alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung aus dem rückwärtigen Bereich des Gebäudes feststellbar. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden vorsorglich sämtliche Wohnungen des Gebäudes evakuiert. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor und fand ein brennendes Klimagerät vor. Das Feuer konnte zügig lokalisiert und gelöscht werden, sodass eine Ausbreitung verhindert wurde. Durch das Feuer und die starke Rauchentwicklung entstand Sachschaden in den betroffenen Räumlichkeiten. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Gebäude belüftet und auf weitere Glutnester kontrolliert. Neben den Feuerwehren Victorbur, Wiegboldsbur, Uthwerdum und Oldeborg waren auch das Deutsche Rote Kreuz sowie ein Energieversorger im Einsatz. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Aurich musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Am Sonntag, den 26.07.2026, wurden die Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum und Wiegboldsbur zu einem qualmenden Heulager an einer an Grenzen Halle in Wiegboldsbur alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Umgehend wurde ein Löschangriff eingeleitet. Ein Landwirt unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Radlader, indem er das qualmende und brennende Heu aus dem Dachunterstand ab transportierte. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das Brandgut ab. Während das Heu abgefahren worden ist wurde es anschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, und weiter von Einsatzkräften abgelöscht. Gleichzeitig war ein weiterer Atemschutztrupp in der Halle im Einsatz und baute eine Riegelstellung auf, um das Gebäude vor einer Brandausbreitung zu schützen. Nach ca. zwei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Am Dienstagabend wurden die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland zu einem gemeldeten Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes im Ortsteil Neu-Ekels alarmiert. Aufmerksame Bürger hatten zuvor den Notruf abgesetzt. Das zuerst eintreffende Einsatzfahrzeug konnte jedoch schnell Entwarnung geben: Entgegen der ursprünglichen Meldung handelte es sich nicht um den Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes, sondern um eine in Vollbrand stehende Blockhütte. Da die Flammen bereits auf ein angrenzendes Wohngebäude überzugreifen drohten, wurden umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zur Brandbekampfung vor. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus erfolgreich verhindert und der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Neben den Feuerwehren aus Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur sowie der Drehleiter aus Aurich waren auch die Polizei Aurich, der Rettungsdienst des Landkreises Aurich, die EWE sowie die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Aurich im Einsatz.
Am Samstagnachmittag bereiteten einige Einsatzkräfte aufgrund der gemeldeten Unwetterlage die örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Uthwerdum vor. Um 23:28 Uhr ging der erste Einsatz ein, welcher gemeinsam mit den anderen Südbrookmerlander Ortsfeuerwehren abgearbeitet wurde. Nach dem Einsatz blieben die Einsatzkräfte bis ca. 3 Uhr im Feuerwehrhaus, um den Verlauf des Unwetters abzuwarten. Da das Gewitter zunächst abflachte, verließen die Einsatzkräfte das Feuerwehrhaus. Um 05:24 Uhr wurde die Feuerwehr Uthwerdum zu einem Sturmschaden alamiert, gefolgt von weiteren Einsätzen. Insgesamt wurden 6 Einsätze der gleichen Art abgearbeitet und es konnte um 7:30 Uhr Einsatzende gemeldet werden.
Am Donnerstag Nachmittag um 13:39 Uhr bemerkte ein Anwohner in Moordorf einen reizenden Geruch in seiner Garage, woraufhin die Feuerwehr Wiegboldsbur und der Einsatzleitwagen aus Uthwerdum alarmiert wurden. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den reizenden Geruch bestätigen jedoch nicht feststellen um was es sich handelt. Woraufhin der Gefahrgut Zug der Feuerwehr Sandhorst hinzugezogen wurde. Mit speziellen Messgeräten stellte sich heraus das es sich bei dem Geruch um Ammoniak handelt. Mit gesonderter Schutzausrüstung und Equipment konnte der Kühlschrank aus dem der Stoff austrat mit Hilfe einer Fachfirma entsorgt und die Gefahr des Ammoniaks somit beseitigt werden.
Die Garage konnte anschließend gelüftet und an den Eigentümer übergeben werden.
Zu einem Brand eines Geräteschuppens wurden die Feuerwehren Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur in das Zentrum von Moordorf alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Geräteschuppen bereits in Brand. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Da sich in unmittelbarer Nähe des Brandobjektes ein Wohngebäude befand, wurde vorsorglich ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Dadurch konnte eingedrungener Rauch aus dem Gebäude gedrückt und eine stärkere Verrauchung verhindert werden. Nach den Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich auf verbliebene Glutnester.
Am Montag, den 22. Juni 2026, wurden die Feuerwehren Uthwerdum, Victorbur und Oldeborg zu einem Containerbrand alarmiert. Die Feuerwehr Uthwerdum traf bereits wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Da sich direkt neben dem brennenden Container ein Pkw befand, wurden umgehend Maßnahmen zum Schutz des Fahrzeugs eingeleitet. Gleichzeitig begannen die Einsatzkräfte mit dem Aufbau der Wasserversorgung. Nach dem Eintreffen der weiteren Feuerwehren wurden die Löschmaßnahmen gemeinsam fortgeführt. Während der Brandbekämpfung wurde der Pkw kontinuierlich gekühlt, um eine Brandausbreitung durch die starke Hitzeentwicklung zu verhindern. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Kräfte konnte das Feuer erfolgreich gelöscht werden. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle konnte verlassen werden.