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Einsatzinfo: 2021-05-05

geschrieben von F. de Buhr und S. Regolin

Flammen drangen aus Schornstein

Bild: Feuerwehr
 
Am Mittwochvormittag um 11:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Schornsteinbrand in Moordorf alarmiert.
Auf dem Weg zum Brandobjekt folgte eine weitere Alarmierung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Sonderpostenmarktes. Das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Wiegboldsbur sowie der Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Uthwerdum erkundeten daraufhin zunächst dort die Lage. Vor Ort wurden jedoch keine Besonderheiten festgestellt.
Stattdessen wurde von einer Auslösung der Brandmeldeanlage durch den Schornsteinbrand ausgegangen, der ganz in der Nähe zum Objekt gemeldet wurde. Dorthin wurden auch das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Uthwerdum und das Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Oldeborg alarmiert.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten eine starke Rauchentwicklung im Gebäude fest und bestätigten den brennenden Schornstein. Somit begab sich ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Ein weiterer Trupp stellte auf dem Dachboden den Brandschutz sicher. Hier wurde der Schornstein zusammen mit dem Schornsteinfeger über einen längeren Zeitraum freigekehrt.
Nachdem der Schonstein wieder frei war wurde das Gebäude durch Belüftung von Rauch befreit und die rund 40 Einsatzkräfte konnten nach ca. eineinhalb Stunden ihren Einsatz beenden.
Einsatzkräfte
Freiwillige Feuerwehr Uthwerdum
Freiwillige Feuerwehr Oldeborg
Freiwillige Feuerwehr Wiegboldsbur
Polizeiinspektion Aurich-Wittmund
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Einsatzinfo: 2021-04-29

geschrieben von Manuel Goldenstein

Feuerwehr holt zwei Personen aus verrauchtem Haus

Bild: Manuel Goldenstein
 
Am Donnerstagmorgen kam es zu einem Notruf über eine Hausnotrufanlage in Münkeboe durch eine 89jährige Frau. Sie meldete ein Feuer in ihrer Küche. Sie und eine weitere 49jährige Bewohnerin, befanden sich noch in dem Einfamilienhaus. Das private Unternehmen, welches den Hausnotruf betreibt, gab den Notruf umgehend an die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland weiter, die daraufhin um 4:48 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland mit ihren fünf Ortsfeuerwehren und den bei der Feuerwehr Middels stationierten Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich und das DRK mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität alarmierte. Als erste Einsatzkraft erreichte der Einsatzleiter der Feuerwehr den Einsatzort, der eine Verrauchung des unteren Gebäudes bestätigte. Er und eine nachfolgende Einsatzkraft, konnten sich Zugang in das ehemalige Landhaus verschaffen und die beiden hilfebedürftigen Frauen ins Freie führen. Diese wurden an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst des Landkreis Aurich übergeben und mit dem jeweiligen Verdacht einer leichten Rauchgasintoxikation in eine Klinik verbracht. Parallel zur Menschenrettung, wurde in Brand geratenes Heizmaterial entdeckt, welches im Wohnbereich lagerte. Dieses konnte durch die Feuerwehr aus dem Haus getragen und mit der Schnellangriffseinrichtung eines Löschfahrzeugs binnen weniger Minuten gelöscht werden. Der Wohntrakt wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet, sodass auch die Rauchgase aus dem Haus verbannt waren.
Innerhalb der ersten Minuten des Brandeinsatzes, konnte aufgrund der frühzeitig entschärften Lage, bereits ein Einsatzabbruch für einige noch auf Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte erfolgen. Trotzdem befanden sich bereits insgesamt 75 Hilfskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK und Polizei direkt an der Einsatzstelle.
Um 5:50 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.
 
Alarmierte Kräfte:
Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen
Feuerwehr Victorbur
Feuerwehr Oldeborg
Feuerwehr Wiegboldsbur
Feuerwehr Uthwerdum
Feuerwehr Middels mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich
DRK SEG Sanität
Rettungsdienst des Landkreises Aurich mit zwei Rettungswagen, Notarzt und Organisatorischem Leiter Rettungsdienst
Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
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Einsatzinfo: 2021-03-20

Schwerer Verkehrsunfall in Upende

Bilder: Ina Dirksen/Dennis Uschmann
 
Um 07:20 Uhr am heutigen Samstag alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) die Feuerwehren Uthwerdum und Victorbur, sowie den in Sandhorst stationierten Rüstwagen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Tom-Brook-Straße in Südbrookmerland. Laut Alarmnachricht sollten bei dem Frontalzusammenstoß zwei Personen in ihren Autos eingeklemmt sein. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst konnte jedoch bereits beide Insassen aus den PKWs retten.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr halfen bei der Erstversorgung der Verunfallten und sicherten die Einsatzstelle ab.
Weiterhin stellten sie den Brandschutz sicher, da zunächst aus einem der beteiligten Kraftfahrzeuge Qualm drang. Hierbei handelte es sich um ein E-Auto.
Die beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst und dem Notarzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurde die Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen nachalarmiert, die diese nach Ankunft fachgerecht beseitigten.
Ebenfalls vor Ort waren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei.
 
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Einsatzinfo: 2021-03-18

geschrieben von Manuel Goldenstein

Heckenbrand führte zu Großaufgebot an Rettungskräften

Bild: Manuel Goldenstein
 
Donnerstagabend kam es zu einem Feuer in Wiegboldsbur an der Ekelser Straße. Da aus dem Notruf hervorging, dass es sich um einen Dachstuhlbrand handelte, wurde um 23:10 Uhr die gesamte Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland, mit den Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Oldeborg, Uthwerdum, Victorbur und Münkeboe-Moorhusen alarmiert. Weiterhin wurde der bei der Feuerwehr Middels stationierte Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich und die Schnelleinsatzgruppe Sanität des DRK alarmiert. Insgesamt befanden sich durch die Alarmierung acht Löschfahrzeuge, zwei Sanitätsfahrzeuge, ein Rettungswagen des Landkreises Aurich, die Polizei und der örtliche Energieversorger im Einsatz. 
An der Einsatzstelle stellte sich allerdings umgehend heraus, dass es sich lediglich um einen Heckenbrand handelte. Die Hecke brannte dicht an einem Wohnhaus, auf einer etwa acht Quadratmeter großen Fläche mit hoher Flammenbildung und ausgeprägter Rauchentwicklung. Ein mit Atemschutzgerät ausgestatteter Trupp, bekämpfte den Brand innerhalb von wenigen Minuten mit einem C-Rohr.
Am Brandort befanden sich letztlich gut 50 Einsatzkräfte, obwohl einige Einsatzfahrzeuge bereits ihre Anfahrt aufgrund der tatsächlichen Lage abgebrochen hatten.
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Einsatzinfo: 2021-03-12

geschrieben von Manuel Goldenstein

Rauch drang aus Oberwohnung 

Bild: Sven Janssen
 
Am Freitagabend wurde von einem Spaziergänger Rauch aus einer bewohnten Oberwohnung einer ehemaligen Grundschule an der Ekelser Straße in Neu-Ekels bemerkt. Er wählte den Notruf. Somit wurde die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland mit den Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Uthwerdum, Oldeborg und Victorbur, sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanität des DRK um 20:48 Uhr alarmiert. Die Feuerwehr verschaffte sich umgehend unter Atemschutzgerät Zugang zur Wohnung über die Eingangstür und einem Dachfenster. Zeitgleich wurde von einem in unmittelbarer Nähe befindlichem Hydranten eine Löschwasserversorgung sichergestellt. Die vorgehenden Trupps konnten feststellen, dass sich keine Personen mehr in der Wohnung befanden, lediglich ein stark qualmender Kochtopf auf einer glühenden Herdplatte. Der Topf wurde ins Freie verbracht und die Wohnung mittels Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.
Die 50 Einsatzkräfte, die mit sieben Fahrzeugen der Feuerwehr und zwei Fahrzeugen des DRK anrückten, konnten die Einsatzstelle nach rund 40 Minuten wieder verlassen.
Ebenfalls befand sich die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und der Bauhof der Gemeinde Südbrookmerland an der Einsatzstelle. Der Bauhof setzte die Eingangstür wieder instand.  
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Einsatzinfo: 2021-02-25

geschrieben von Manuel Goldenstein

Feuerwehr rettet Mann aus brennendem Einfamilienhaus in Moordorf

Bild: Arno Wienekamp

Am Donnerstagabend wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland um kurz nach 21 Uhr eine Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus in der Emslandstraße in Moordorf (LK Aurich) via Notruf gemeldet. Umgehend wurden die Feuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum alarmiert. Unklar war, ob sich noch eine Person in dem Haus befand. Vor Ort konnte durch Atemschutzgeräteträger ein Zimmerbrand im Obergeschoss bestätigt werden. Bei der weiteren Durchsuchung der Räumlichkeiten wurde der einzige Bewohner des Hauses binnen weniger Minuten schlafend vorgefunden und aus dem verrauchten Haus gerettet. Dieser konnte ansprechbar an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst des Landkreises Aurich übergeben und mit dem Verdacht einer leichten Rauchgasintoxikation in eine naheliegende Klinik gebracht werden.

Parallel zu den ersten Löschmaßnahmen und der Rettung wurde eine Wasserversorgung aus einem in unmittelbarer Nähe befindlichem Hydranten aufgebaut. Weiterhin erfolgte eine Belüftung des Hauses mit einem Hochleistungslüfter, um den Brandrauch aus der Wohnung herauszutreiben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wurde zu diesem Brand ebenfalls mit der Schnell-Einsatz-Gruppe Sanität alarmiert, um die Absicherung der Einsatzkräfte vorzunehmen.

Die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Einsatzstelle nach gut einer Stunde wieder verlassen.

Im Einsatz befand sich die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland mit den Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum. Weiterhin befand sich das DRK mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität, der örtliche Energieversorger und die Polizei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund vor Ort.

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Einsatzinfo: 2021-02-18

Brand einer Filteranlage in Georgsheil

Bild: Ina Dirksen

Am Donnerstagnachmittag um 17:16 Uhr meldete ein Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma einen Entstehungsbrand einer Filteranlage. Daraufhin alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) die Feuerwehr Uthwerdum. Die Einsatzkräfte löschten den Brand unter Atemschutz mit Wasser und CO2 ab und bauten die entsprechenden Filter aus und brachten diese ins Freie. Die Mitarbeiter wurden von der Feuerwehr aus der Halle evakuiert und betreut.
Die nachalarmierte Feuerwehr Oldeborg kontrollierte die entsprechende Filteranlage mit der Wärmebildkamera. Weiterhin setzten sie den Hochleistungslüfter ein, um die Halle von Brandrauch zu befreien.
Zur Maßnahme der Kontaminationseindämmung wurde die Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen nachalarmiert.
Da zwei Mitarbeiter Rauchgase eingeatmet hatten, wurde zur Abklärung ein Rettungswagen angefordert.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnten die rund 50 Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

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Einsatzinfo: 2021-02-16

Fahrzeugbrand in Uthwerdum

Bild: Dennis Uschmann

In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden die Feuerwehren Uthwerdum, Victorbur und Oldeborg um 02:58 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in den Lilienweg nach Uthwerdum alarmiert.

Als die Uthwerdumer Einsatzkräfte als erste Feuerwehr vor Ort war, brannte der PKW bereits in voller Ausdehnung. Unter Atemschutz löschten die Feuerwehrleute das Kraftfahrzeug zunächst mit Wasser und im späteren Verlauf mit Schaummittel ab und schützten noch ein zweites Auto, das in unmittelbarer Nähe stand. Auch eine Hecke konnte vor dem Abbrennen bewahrt werden.

Mittels Wärmebildkamera wurde abschließend noch die Temperatur des PKWs kontrolliert.

Die eingesetzten Kräfte der drei Feuerwehren konnten nach rund eineinhalb Stunden die Einsatzstelle wieder verlassen.

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Einsatzinfo: 2021-02-15

Auslösung einer Brandmeldeanlage in Georgsheil

Bild: Benjamin-Vincent Müller

Die Freiwillige Feuerwehr Uthwerdum wurde am Montag um 16:30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Georgsheil ins Gewerbegebiet alarmiert. An der Einsatzstelle konnte jedoch kein Feuer festgestellt werden, sodass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war. Somit konnten die rund 20 Einsatzkräfte nach kürzester Zeit den Rückweg antreten.

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Einsatzinfo: 2021-02-14

geschrieben von Manuel Goldenstein

Verkehrschaos Großes Meer
Deutliche Entspannung am Sonntag
Am Sonntag waren die Feuerwehren Wiegboldsbur und Uthwerdum erneut im Einsatz an Niedersachsen viertgrößtem Binnensee. Das „Große Meer“ in Bedekaspel ist gegenwärtig ein beliebtes Ziel für Schlittschuhläufer.
Am Samstag musste die Polizei und die Gemeinde Südbrookmerland jedoch die „Notbremse“ ziehen und die Zufahrten zum Großen Meer sperren, aufgrund eines Verkehrschaos. Rettungswege waren zugeparkt und die Straße war teilweise aufgrund kurioser Parkkünste nicht mehr passierbar. Dieses galt selbstverständlich auch für Rettungsfahrzeuge, die das Große Meer mehrfach anfahren mussten. Zur Amtshilfe wurde die Feuerwehr hinzugezogen. Diese sperrte die Zufahrtsstraßen zu dem beliebten Ausflugsziel. Hierbei kam es zu erheblichen Beleidigungen und Beschimpfungen, jedoch gab es auch viel Zuspruch von Anwohnern. (siehe unten Presseinformation von Samstag)
Die Situation zeigte sich Sonntag deutlich entspannter. Das Verkehrsaufkommen ist aufgrund von Informationen über diverse Medien erheblich geringer. Weiterhin wurde der Wohnmobilhafen am Großen Meer als zusätzliche Parkfläche freigegeben.
Die Feuerwehr kontrollierte die Zufahrten und hielt eine Übersicht zu den Parkplätzen. Sobald die Ressourcen der Parkplätze erschöpft gewesen wären, hätten die Zufahrten wieder gesperrt werden müssen. Freiwerdende Parkplätze wären dann nur nach und nach wieder belegt worden.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass diese Amtshilfe erforderlich war, für die Sicherheit im Verkehrsraum. Es handelte sich hierbei nicht um Maßnahmen im Bezug auf Corona bzw. den Infektionsschutz. Am Vortag und in sozialen Medien, wurde die Straßensperrung oftmals mit Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona in Verbindung gebracht. Diese Annahme ist falsch! Die erfolgte Maßnahme wäre auch getroffen worden, in einer pandemiefreien Zeit.
 
Überwältigt ist die Feuerwehr, die ihre Freizeit für diese Amtshilfe gibt, von der Bevölkerung. HHB Dienstleistungen, der sein Unternehmen direkt an einem Kontrollpunkt hat, stellt seine Sozialräume, Toiletten und diverse Heißgetränke für die Einsatzkräfte zur Verfügung. Wohlgesonnene Bürger bringen den Einsatzkräfte Kaffee, Tee, Kuchen, Brötchen und Süßigkeiten, direkt an die Kontrollpunkte. 
 
Gegen 15 Uhr konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren abrücken, da sich die Lage als absolut entspannt darstellte.