Am vergangenen Samstag nahm unsere Aktive Wehr am Sommerfest in Loppersum teil. Die Freiwillige Feuerwehr richtete wie jedes Jahr deren „Spiel ohne Grenzen“ aus. Vor Ort waren 27 Gruppen, die aus befreundeten Feuerwehren oder Ortsvereinen kamen. Die Freiwillige Feuerwehr Uthwerdum startete mit 3 Gruppen, die aus jeweils 5 Personen bestand. Alle hatten sehr viel Spaß und Erfolg. Am Ende des Tages landeten alle 3 Gruppen unter den ersten 10 Plätzen. Wir danken der Freiwilligen Feuerwehr Loppersum für die herzliche Einladung und freuen uns schon jetzt auf’s nächste Jahr.
Am Samstag, den 03.08.2019 richtete die Freiwillige Feuerwehr Uthwerdum eine Ferienpassaktion für Kinder am Feuerwehrgerätehaus aus. Hierzu wurden interessierte Kinder zwischen 6 und 14 Jahren herzlich eingeladen. Von 14:00 – 17:00 Uhr konnten die Kinder Ihr Können an verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Am meisten Spaß hatten Sie bei den Wasserspielen. Es waren zahlreiche Kinder vor Ort, für die Kaltgetränke, Bratwürste und Bonbons von der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurden.
Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß hatten und uns beim nächsten Mal auch wieder besuchen.
Am Samstagmorgen brannte in Moordorf (LK Aurich) eine Motorradwerkstatt nieder. Anwohner des dazugehörig angebauten Wohnhauses sind von einer Passantin geweckt worden. Sie alarmierte ebenfalls die Feuerwehr über den Notruf 112. Somit wurden um kurz nach 5:30 Uhr die ersten Feuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland zu dem Brand an der Motorradwerkstatt am Ritzweg/Ecke B72 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt ahnten die Einsatzkräfte, aufgrund einer weit sichtbaren starken Rauchentwicklung, dass es sich nicht nur um einen Brand am Gebäude handelte. Es stellte sich heraus, dass bereits die Werkstatt in Vollbrand stand. Die Feuerwehren nahmen zunächst eine Abriegelung mit mehreren Rohren zum angebauten Wohnhaus vor und konnten es halten. In der Werkstatt befanden sich mehrere hochwertige Motorräder, aus denen Betriebsstoffe ausliefen, sowie Gasflaschen, die sich aufhitzten. Aufgrund der prekären Lage und der höheren Schlagkraft, wurde auch die letzte der fünf Ortsfeuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland alarmiert. Weiterhin wurde die Drehleiter der Feuerwehr Aurich und der Verpflegungszug der Feuerwehr Middels zur Versorgung der Einsatzkräfte hinzugezogen. Außerdem war eine Sanitätseinheit des DRK Südbrookmerland zur Absicherung der Einsatzkräfte und Betreuung der Geschädigten alarmiert. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr aufgefangen, weitere Veranlassungen dazu liefen über die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich. Parallel dazu wurde ein Löschangriff mit mehreren Rohren, mit einem hohen Wassereinsatz, zur Eindämmung der Flammen vorgenommen. Dazu wurde Wasser aus einem Hydranten und dem in der Nähe liegendem Ringkanal gefördert. Teilweise konnten die bereits schadhaften Motorräder aus dem Gebäude noch geborgen und gesichert werden. Nachdem das Feuer eingedämmt war, konnten die Zwischendecken des bereits eingestürzten Daches des Gebäudes eröffnet und die Brandnester gelöscht werden. Mittels Drehleiter wurden Brandnester in mitten des Daches gelöscht. Immer wieder kam es dabei zu neu entfachten Feuern und Schwelbränden, aufgrund der baulichen Gegebenheit. Erst am frühen Vormittag konnte „Feuer aus“ an die Rettungsleitstelle vermeldet werden. Die B72 war aufgrund der direkten Nähe des Brandes und zur Sicherheit der Einsatzkräfte für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Einsatz wurde mit rund 90 Einsatzkräften und 14 Löschfahrzeugen, sowie drei Fahrzeugen der Sanitätskomponente des DRK angegangen. Hinzu kam der Energieversorger, die Untere Wasserbehörde und die Polizei.
Am Donnerstag um 15:30 Uhr wurden die Feuerwehren Uthwerdum und Wiegboldsbur zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Rind war in den Kanal Süderriede in der Ortschaft Bedekaspel gerutscht und konnte aus eigener Kraft nicht wieder an das Ufer gelangen. Ein Kanufahrer beobachtete dieses und wählte daraufhin den Notruf. An der Einsatzstelle gelang es den Einsatzkräften das Rind an eine flache Uferstelle zu treiben. Hierzu haben sich zwei Einsatzkräfte in das wohltemperierte Wasser begeben. An der flachen Uferstelle ist das Tier dann aus eigener Kraft wieder an Land gelangt. Da die Kuh in ein mehrere Hektar großes Maisfeld flüchtete, wurde der Eigentümer rasch an die Einsatzstelle zitiert. Er kümmerte sich eigenständig um weitere Maßnahmen.
Im Einsatz befanden sich 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit drei Löschfahrzeugen und dem Feuerwehrboot der Gemeinde Südbrookmerland.
Am Samstag um 20:39 Uhr wurde die Feuerwehr Südbrookmerland mit den Ortsfeuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum zu einem Schuppenbrand nach Münkeboe in die Deichhauser Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, konnten die 35 Einsatzkräfte eine enorme Rauchsäule erkennen. An der Einsatzstelle stellte sich dann heraus, dass es sich um ein brennendes Blockhaus handelt, das bereits in Vollbrand stand. Durch einen massiven Wassereinsatz aus mehreren Rohren, war das Feuer rasch gelöscht. Neben dem niedergebrannten Blockhaus, nahmen auch einige angrenzende Bäume Schaden durch die extreme Hitzeabstrahlung. Zur Feuerwehr befand sich ebenfalls die Polizei und das DRK im Einsatz.
Am vergangenen Samstag trafen sich die fünf Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland zur intensiven praktischen Ausbildung. Die Tagesveranstaltung beinhaltete die Schulung an dem Tierhebegeschirr zur Großtierrettung, die Befreiung einer eingeklemmten Person in einer Maschine, die klassische aber überaus wichtige Rettung von Menschen über die tragbaren Leitern der Feuerwehren, den Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten „Schere und Spreizer“, verschiedene Suchtechniken in verrauchten Räumen für Atemschutzgeräteträger und eine Einweisung auf das Feuerwehrboot der Gemeinde. Jede der südbrookmerlander Ortsfeuerwehren hat neben der Brandbekämpfung bestimmte Schwerpunkte. Selbstverständlich ist in den einzelnen Wehren auch jede Einsatzkraft auf die jeweiligen Schwerpunkte intensiv Ausgebildet, jedoch sollen im Bedarfsfall auch die Einsatzkräfte der anderen Ortsfeuerwehren die „Spezialgebiete“ und deren Möglichkeiten kennen und gegebenenfalls unterstützend im Ernstfall mit eingesetzt werden. Hier ist insbesondere das hydraulische Rettungsgerät der Feuerwehr Uthwerdum, sowie das bei der Feuerwehr Wiegboldsbur stationierte Feuerwehrboot und Tierrettungsmaterial zu nennen. Die Trainings zur Personensuche in verrauchten Räumen und die Rettung von Menschen aus Gebäuden über die Leitern der Feuerwehren, gehören schon zum Standard der gemeinsamen Feuerwehr-Ausbildung in Südbrookmerland. Diese beiden Themen sind so wichtig, dass sie immer wieder miteinander geübt werden müssen. Bewusst wurden hier auch die vorgehenden Trupps durchmischt, im Bezug auf die verschiedenen Ortsfeuerwehren, um voneinander zu lernen und sich näher zu kommen. Jede einzelne Station wurde durch eine fachkundigen Einsatzkraft begleitet, sodass die Ausbildung einen qualitativen Charakter erhielt. Die gemeinsame Ausbildung sorgt für noch mehr Sicherheit und ein noch besseres Miteinander an den Einsatzstellen. Auch die Gespräche untereinander beim Mittagessen, dienen der Festigung der Kameradschaft. Die beiden Organisatoren Dennis Uschmann und Karl-Heinz Freimuth waren sich einig: Die aufgebrachte Zeit für die Vorbereitung, sowie die Durchführung, war überaus sinnvoll eingesetzt.
Am Mittwoch gegen Mitternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland mit ihren fünf Ortsfeuerwehren zu einem vermeintlichen Zimmerbrand in einem Hotel nach Bedekaspel alarmiert. Das Einsatzstichwort deutete auf einen Brand der Küche hin – aufmerksame Bewohner hatten einen Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt.
An der Einsatzstelle stellten die zuerst eintreffenden Kräfte fest, dass es sich lediglich um einen qualmenden Aschenbecher handelte, der für den üblen Rauchgeruch verantwortlich war.
So konnten die sich noch auf Anfahrt befindlichen Feuerwehren abdrehen.
Die bereits vor Ort befindlichen Einsatzkräfte übernahmen das Ablöschen und Kühlen der Brandstelle und übergaben die Einsatzstelle im Anschluss an die Eigentümer.
Seit Mittwoch Nachmittag befindet sich unsere Jugendfeuerwehr auf dem Bezirkszeltlager in Weener, im Landkreis Leer. Insgesamt sind über 1600 Teilnehmer aus 86 Feuerwehren mit dabei. Die Jugendlichen haben schon viele Wettbewerbe hinter sich, bei denen Sie sehr viel Spaß hatten. Freie Spiele oder auch der Nachtmarsch dürfen auf einem Zeltlager nicht fehlen. Dennoch ist viel Freizeit übrig, in der die Jugendlichen viele tolle Sachen erleben können. Heute steht der große Besuchertag an, bei dem alle Herzlich eingeladen sind. Bis Dienstag ist das Zeltlager in Weener ausgerichtet worden. Wir wünschen unserer Jugendfeuerwehr weiterhin viel Erfolg und viel Spaß und hoffentlich gutes Wetter.
Die aktuelle Trockenheit forderte erhebliche Nachlöscharbeiten in Wiegboldsbur, in Nähe des Karkbindsweg. Die Feuerwehr Wiegboldsbur ist bereits am Donnerstag an den Karkbindsweg zu einem Vegetationsbrand ausgerückt, der mit Feuerpatschen und erheblichen Wassereinsatz aus dem Tanklöschfahrzeug bekämpft wurde. Am Freitag wurde die Feuerwehr Wiegboldsbur erneut zu dieser Einsatzstelle um 14:45 Uhr alarmiert. Zunächst schien es sich um ein kleines Feuer zu handeln. Rasch bemerkte man jedoch, dass an verschiedenen Stellen leicht Rauch aus dem moorigen Untergrund drang. Aufgrund der hohen Entfernung zur nächsten Wasserentnahmestelle, entschied man sich die Feuerwehr Uthwerdum mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug zu alarmieren, um dann mit dem Wiegboldsburer Tanklöschfahrzeug Wasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle zu schaffen. Weiterhin wurde ein Bagger hinzugezogen, der den Untergrund teilweise aushob, um an die Brandnester zu gelangen. Die Effizienz der eingesetzten Löschfahrzeuge zur Heranschaffung des Löschwassers war gut, jedoch hätten die Fahrzeuge mehrere Stunden gebraucht, um ausreichend Wasser für den trockenen Untergrund heranzubringen. Somit wurde ein Landwirt involviert. Der Landwirt befüllte seinen Güllewagen, der rund 10.000 Liter fasst, zweimal an einem Kanal und wässert den im Brandraum befindlichen Graben. Der Graben wurde von mehreren Seiten abgedichtet, damit das Wasser in den trockenen Boden eindringen konnte. Diese Maßnahme zeigte sich Erfolg bringend. Weiteres Wasser wurde massiv auf den umliegenden Untergrund aufgebracht. Die Feuerwehren konnten die Einsatzstelle nach insgesamt drei Stunden verlassen.
Am Sonntag um 5:50 Uhr wurden die Feuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Uthwerdum und der bei der Feuerwehr Sandhorst stationierte Rüstwagen des Landkreises Aurich nach Moorhusen (Südbrookmerland) zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.
Auf der Tom-Brook-Straße/Ecke Moorhuser Dorfstraße kollidierten ein VW Golf und ein Mazda vor einer Diskothek. Die Feuerwehren unterstützten vor Ort den Rettungsdienst bei der Rettung der insgesamt drei Verletzten Personen aus den Fahrzeugen. Glücklicherweise befand sich keine der verunfallten Personen in einer eingeklemmten Lage, sodass die beiden übereinandergeschobenen Fahrzeuge lediglich vor einem Verrutschen gesichert werden mussten. Weiterhin stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher und sperrte die Tom-Brook-Straße für die Dauer des Einsatzes voll. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Kliniken gefahren und die Unfallfahrzeuge durch zwei Abschleppunternehmen abtransportiert.
Gegen 7:00 Uhr war der Einsatz beendet und die Straße freigegeben.
Zu den insgesamt 32 Einsatzkräften der Feuerwehren, die mit fünf Fahrzeugen vor Ort waren, befanden sich drei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei im Einsatz.
Besucher der Discothek zeigten sich eher zurückhaltend zu dem Geschehen, sodass die Rettungskräfte unbehindert arbeiten konnten.