geschrieben von Manuel Goldenstein (Ortsfeuerwehr Wiegboldsbur)
Brennholzvorrat steht in Flammen
In der Silvesternacht um 00:34 Uhr wurden die Feuerwehren Wiegboldsbur, Uthwerdum und Oldeborg sowie das DRK Südbrookmerland zu einem Schuppenbrand in Wiegboldsbur im Moorfennenweg alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte ausschließlich unter Atemschutz vorgegangen werden, da es zu einer starken Rauchentwicklung kam. Letztlich konnte durch die Atemschutzgeräteträger auch festgestellt werden, dass es sich nicht um einen Schuppenbrand, sondern um einen mehr als zwei Meter hohen Brennholzaufbau handelte, der sich an einem Wohnhaus befand.
Mehrere Atemschutztrupps bauten die massive Holzaufschichtung auseinander und löschten das Feuer. Insgesamt waren 43 Kräfte von Feuerwehr und DRK im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde von den letzten Kräften gegen 02:00 Uhr verlassen.
geschrieben von Matthias Aeilts (Ortsfeuerwehr Oldeborg)
Brennender Schuppen
Am Sonntagnachmittag wurden gegen 15:40 Uhr die Feuerwehren Oldeborg, Münkeboe-Moorhusen und Uthwerdum zu einem Schuppenbrand in die Brückstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Gebäude, in dem auch ein Fahrzeug stand, in voller Ausdehnung.
Unter Atemschutz gingen mehrere Trupps zur Brandbekämpfung vor. Eine starke Rauchentwicklung erschwerte die Löscharbeiten. Insgesamt waren ca. 60 Kräfte der Feuerwehr und des DRK Südbrookmerland im Einsatz.
Gegen ca. 17:30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Nachdem der Besitzer eines Schuppens am Freitagabend bemerkte, dass sich dessen Metalldach bei dem stürmischen Wetter zu lösen begann, rief er über die Kooperative Leitstelle Ostfriesland die Feuerwehr zur Hilfe. Die Einsatzkräfte der gegen 21:40 Uhr alarmierten Feuerwehr Uthwerdum stellten fest, dass sich das Dach mittlerweile hochkant an einen Baum gelehnt hatte.
Das Dach wurde unter den herrschenden stürmischen Wetterverhältnissen mit Spanngurten und Kanthölzern fixiert, um zu verhindern, dass es auf die naheliegende Bundesstraße fliegt und dort zur Gefahr für den Straßenverkehr wird. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach eineinhalb Stunden verlassen.
Am Donnerstagmorgen kam auf der Forlitzer Straße in Theene ein mit Bauholz beladener LKW von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Da gemeldet wurde, dass der Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt sei, wurden gegen 07:15 Uhr neben Rettungsdienst, Notarzt und Polizei, die Feuerwehren Wiegboldsbur und Uthwerdum sowie Sandhorst mit dem Rüstwagen alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten jedoch feststellen, dass der Fahrer mittlerweile das Fahrzeug selbständig verlassen konnte.
Da aus dem verunfallten Fahrzeug Betriebsstoffe ausliefen, wurde die Feuerwehr Münkeboe-Moorhusen ebenfalls zur Einsatzstelle beordert, ebenso die Untere Wasserbehörde.
Unter dem Einsatzstichwort „Auslösung Brandmeldeanlage“ wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum am Dienstag gegen Abend zu einem Unternehmen in das Georgsheiler Gewerbegebiet alarmiert. Dort konnten die Einsatzkräfte allerdings feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Somit konnten die eingesetzten Wehrleute nach rund 20 Minuten wieder abrücken.
Uthwerdum. „Alle Jahre wieder“ – nicht nur ein bekanntes Weihnachtslied, sondern auch die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uthwerdum. Wie in den Vorjahren startete Ortsbrandmeister Gerold Meyer pünktlich um 20:00 Uhr die Versammlung, welche bereits zum zweiten Mal im neuen Feuerwehrhaus stattfand. Direkt zu Beginn fiel auf, dass es auch in den neuen Räumlichkeiten „kuschelig“ wurde: aufgrund vieler Eintritte in die Feuerwehr nach Beginn der Planung für das neue Feuerwehrhaus kommt es unter anderem zu Platzmangel – zumindest bei Versammlungen wie dieser.
Neben den aktiven Kameraden und denen der Ehrenabteilung hatten sich auch in diesem Jahr wieder einige Gäste nach Uthwerdum aufgemacht. Bürgermeister Friedrich Süßen, der Ausschussvorsitzende Johann Schoolmann, der Abschnittsleiter Süd Enno Mensen, Gemeindebrandmeister Focko Westerbur, Uthwerdums Ortsvorsteher Martin Uden, sowie der Ortsbrandmeister Münkeboe-Moorhusens Uwe Lammers und der stellv. Ortsbrandmeister Wiegboldsburs, Theo Peters, gehörten dazu. Außerdem begrüßte Meyer die Abordnungen der passiven Mitglieder Uthwerdums und Mitglieder der Waller Feuerwehr, die traditionell zur Uthwerdumer Jahreshauptversammlung erscheinen.
Neu war ein Musikbeitrag, den Meyer zum Start abspielen ließ. Mit dem Lied „Wir sind Kameraden“ von Andreas Fulterer läutete Meyer die Versammlung ein und stellte noch einmal heraus, wie wichtig die Kameradschaft in einer Institution wie der Freiwilligen Feuerwehr ist.
Zu Beginn des Jahresrückblickes stellte Meyer mit einem Schmunzeln fest, dass er jedes Jahr sage, dass es im nächsten Jahr ruhiger werden würde – tatsächlich würde es aber jedes Jahr spannend bleiben. Auch in diesem Jahr standen die Mitglieder wieder vor vielen Aufgaben. Meyer nannte hier den Bau eines Unterstandes für die Mülltonnen und Gartengeräte, das neue Programm FeuerON, mit dem auch die Verwaltung einer Feuerwehr digitale Wege beschreitet und die intensive Arbeit an dem Südbrookmerländer Einsatzleitwagen, kurz ELW, welcher in Uthwerdum stationiert ist.
Meyer lobte die Arbeit der Kameraden aus der Jugend-, Einsatz- und Ehrenabteilung. Nach einigen Ein- und Austritten im vergangenen Jahr beläuft sich die aktuelle Mitgliedszahl, unter Berücksichtigung der passiven Mitglieder, auf 128 Personen – alleine die Einsatzabteilung besäße laut Meyer 57 Mitglieder. Ortsbrandmeister Meyer und Gemeindebrandmeister Westerbur waren sich einig, dass Südbrookmerland bis jetzt weitestgehend vom demographischen Wandel verschont geblieben ist. Meyer nannte die Mitgliederzahl eine “stolze Summe“, aber dennoch schmerzten ihn die Absagen, die er Interessierten geben müsse, weil die Feuerwehr platztechnisch keine neuen Mitglieder aufnehmen könne.
Meyer gab diesbezüglich noch einmal ganz klar eine Botschaft in Richtung des Bürgermeisters Friedrich Süßen. Meyer sei froh, dass es nicht wie in anderen Regionen Deutschlands zu sogenannte Pflichtfeuerwehren kommen müsse, sondern ganz im Gegenteil mehr Freiwillige als Platz gäbe. Süßen nahm dies zur Kenntnis.
Sowohl Meyer als auch Westerbur gingen darauf ein, dass ein Großteil der jährlichen Mittel für die Ausrüstung ausgegeben werden würde. Besonders die Ausrüstung für die Atemschutzgeräteträger, welche an vorderster Front Brandbekämpfungen und Menschenrettungen vornehmen, sei sehr teuer. Nichtsdestotrotz ist diese Ausrüstung laut Meyer elementar für den Einsatzfall und diese Anschaffungen ihr Geld wert.
Nach Meyer richtete auch die Jugendwartin Ilona Zacher das Wort an die Anwesenden, um über die Erlebnisse und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr zu berichten. Sie bedankte sich bei ihren Stellvertretern Benjamin Müller und René Hinrichs, sowie den vielen Betreuern, ohne die sie nach eigener Aussage so manches Mal schlecht dagestanden hätte. Immerhin gilt es, 20 Jugendliche zu führen. Es gäbe nun, nach einigen Übergängen von Jugendlichen in die aktive Feuerwehr, die Möglichkeit zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr.
Neben dem Zeltlager, das für viele Jugendliche und deren Betreuer das Highlight des Jahres ist, gab es in der Adventszeit auch eine Keksbackaktion, bei der die Jugendlichen einige der selbstgemachten Kekse an die Bewohner der Seniorenresidenz im Schwalbenweg verteilten.
Bei den anschließenden Ehrungen wurden sieben Mitglieder der aktiven Feuerwehr offiziell zu Anwärtern ernannt. Sie haben nun die Möglichkeit, in einer vorgeschrieben Zeit den Grundlehrgang „Truppmann I“ zu absolvieren, um somit zum Feuerwehrmann befördert werden zu können. Hilke Harms und Dennis Kleen wurden zur Oberfeuerwehrfrau und zum Oberfeuerwehrmann befördert. Tina Frintrup, Jessica Rieken und Ina Dirksen wurden zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Folkert Hollwedel wurde zum Löschmeister befördert. Jörg Zacher wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Johann Harms wurde für eine 25 jährige Mitgliedschaft geehrt. Ihno Müller sen. blickte bei seiner Ehrung auf 40 vergangene Dienstjahre zurück.
Für die Kameraden Heinz Fleßner, Hermann Melles, Frederike „Fidi“ Melles und Thomas Griesecke endete offiziell die Dienstzeit in der aktiven Feuerwehr. Sie wurden für ihren langjährigen Einsatz im Dienste der Feuerwehr geehrt und wechseln nun in die Ehrenabteilung über. Reinhard Harms ist seit 50 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Uthwerdum, konnte aber leider nicht an der Versammlung teilnehmen.
Nach den Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen nutzten auch die Gäste die Gelegenheit, das Wort an die Versammelten zu richten. Bürgermeister Friedrich Süßen zeigte sich in seiner Ansprache sehr optimistisch in Sachen Zukunft. Der neue Ausschussvorsitzende Johann Schoolmann wusste, die Besucher mit seiner lockeren Art zu unterhalten. So wünschte er den Kameraden einen „richtig heftigen Winter“, damit diese an der Produktion von neuen Mitgliedern arbeiten könnten.
Gemeindebrandmeister Westerbur zog eine positive Bilanz im Hinblick auf das vergangene Jahr. So sei er sehr stolz darauf, dass die Südbrookmerländer Wehren insgesamt knapp 200 Mitglieder hätten. Südbrookmerland wäre damit weitestgehend vom demographischen Wandel verschont. Abschließend erklärte Westerbur, dass die geplanten Ortswehren-übergreifenden Arbeitsgruppen nun langsam ins Rollen kommen würden; eine erste Gruppe würde sich bereits mit dem Thema der Sicherheitsausrüstung befassen.
Gegen 22:30 Uhr schloss Meyer die Kommandositzung und lud alle Teilnehmer zu einem anschließenden Essen und gemütlichen Beisammensein ein.
Geehrte und Beförderte mit Abschnittsleiter, Gemeinde- und Ortsbrandmeister
Am Sonntag wurden mehrere Feuerwehren im Landkreis Aurich zu Sturmeinsätzen alarmiert. So gegen 17:00 Uhr auch die Südbrookmerlander Ortswehr Uthwerdum.
In Georgsheil war ein Baum durch den Sturm entwurzelt worden und lag auf einer Nebenstraße. Das liegende Holz wurde von den Einsatzkräften entfernt. Nach der Baumbeseitigung blieben zahlreiche Einsatzkräfte weiterhin in Bereitschaft, doch ein weiterer Einsatz blieb aus.
Mit dem Einsatzstichwort „Auslösung Brandmeldeanlage“ wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum am Donnerstagnachmittag gegen 16:05 Uhr zu einem Unternehmen in das Georgsheiler Gewerbegebiet alarmiert. Dort konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Somit konnten die Einsatzkräfte nach rund 20 Minuten wieder abrücken. Die Ursache für den Alarm konnte nicht festgestellt werden.