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Einsatzinfo: 2020-04-24

geschrieben von Manuel Goldenstein

Brennender Wintergarten bedrohte Einfamilienhaus

Freitagabend kam es in der Ekelser Straße in der Ortschaft Neu-Ekels zu einem Brand eines Wintergartens. Die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland wurde mit vier von fünf Ortsfeuerwehren daraufhin um 21:43 Uhr alarmiert.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle ein. Es schlugen bereits hohe Flammen aus dem Wintergarten, die drohten auf das Einfamilienhaus über zu gehen. Durch den sofortigen Einsatz eines Rohres zur Brandbekämpfung und eines Rohres zur Abriegelung der Flammen zum Wohnhaus, konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Weiterhin wurde vorsorglich ein Rohr vor dem Haus in Stellung gebracht, um bei Bedarf einen sofortigen Innenangriff vorzunehmen. Der Brandrauch zog in das Innere des Hauses, sodass man mit einem Hochleistungslüfter die Räumlichkeiten wieder vom Rauch befreite.
Das Feuer hatte bereits teilweise das Gesims des Hauses in Mitleidenschaft gezogen und ein Fenster des Hauses zum Bersten gebracht. Um 22:04 Uhr war das Feuer bereits vollständig gelöscht.  
Vermutlich wäre es nur wenige Minuten später zu einem verheerenden Gebäudebrand gekommen.
Die Feuerwehr befand sich mit acht Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Das DRK Südbrookmerland war mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften vor Ort.
Alarmiert waren die Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum. Weiterhin wurde zur Absicherung der Einsatzkräfte die Schnelleinsatzgruppe Sanität des DRK Südbrookmerland, vorsorglich ein Rettungswagen des Landkreis Aurich sowie üblicherweise die Polizei alarmiert.
Eine 42jährige Frau, die versuchte das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen, wurde vorsorglich mit einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik verbracht.
 
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Einsatzinfo: 2020-04-21

geschrieben von Manuel Goldenstein

Feuer im Entsorgungsunternehmen

Eine in der Nähe wohnende Mitarbeiterin eines Müllverwertungsunternehmens im Gewerbegebiet Georgsheil, hat eine erhebliche Rauchentwicklung entdeckt im Gewerbegebiet Georgsheil und umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigt. Somit wurden gegen 20:30 Uhr die Ortsfeuerwehren Uthwerdum, Victorbur und Oldeborg der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland alarmiert. Ebenfalls wurde das DRK Südbrookmerland mit der Schnell-Einsatzgruppe Sanitätsdienst alarmiert, zur Absicherung der Einsatzkräfte. Rasch war die Lage des Einsatzes der Feuerwehr nach einer Erkundung klar. Es brannte Gewerbemüll in einer Parzelle des Entsorgungsunternehmens, sodass der Einsatzleiter eine weitere Ortsfeuerwehr hinzuzog. Die Ortsfeuerwehr Münkeboe-Moorhusen. Die Feuerwehren nahmen umgehend einen Löschangriff mit zwei Wasserwerfern (Monitore) und zwei Strahlrohren vor. Dem Löschwasser wurde ein Netzmittel hinzugefügt, damit es besser in den brennenden Müllberg eindringen konnte. Mittels Bagger und Radlader, unterstützte das Unternehmen selber, in dem der Müll schichtweise abgetragen wurde und somit stückweise gelöscht werden konnte. Das Wasser wurde aus zwei in der Nähe befindlichen Hydranten entnommen. Um 21:45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und um 22:30 Uhr gelöscht. Die 54 Einsatzkräfte der Feuerwehren, die mit 10 Fahrzeugen vor Ort waren, konnten ihren Einsatz, nach den Aufräumarbeiten, gegen 24:00 beenden.
Die Mitarbeiterin des betroffenen Unternehmens, die auch den Notruf absetzte, hatte sich während des Notrufs zur Schadstelle begeben und staunte nicht schlecht, als sie feststellte, dass es sich um das Unternehmen ihres Arbeitgebers handelte. Der Vorteil war, dass sie die Einsatzkräfte vor Ort einweisen konnte. 
 
Im Einsatz befanden sich vier Feuerwehren mit 54 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen, das DRK mit 11 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, die Untere Wasserbehörde und das Ordnungsamt des Landkreises Aurich sowie die Polizei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund.
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Einsatzinfo: 2020-03-29

Dachstuhlbrand in Victorbur – Katze gerettet

Victorbur. Am Sonntagabend ging ein Notruf über einen brennenden Mülleimer an einem Einfamilienhaus in Victorbur am Moorweg bei der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland ein. Um 19:25 Uhr wurden somit die Ortsfeuerwehren Münkeboe-Moorhusen, Victorbur, Oldeborg und Uthwerdum der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass sich das Feuer bereits bis auf das Wohngebäude ausgebreitet hat. Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Flammen schlugen beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Dachstuhl, sodass umgehend ein Löschangriff von außen mit mehreren Rohren vorgenommen wurde. Das Dach wurde zum großen Teil beidseitig von Trupps unter Atemschutzgerät abgedeckt, um an das Feuer zu gelangen. Zudem sicherte ein Atemschutztrupp das Gebäude mit einem Rohr von innen. Nach gut 20 Minuten war das Feuer bereits unter Kontrolle. Nach rund 45 Minuten wurde „Feuer aus“ vermeldet. Bei den darauffolgenden Nachlöscharbeiten wurde in dem noch verrauchten Haus eine verängstigte Katze von einem Atemschutztrupp aufgefunden und ins Freie verbracht. Bei der Kontrolle der Zwischendecke mittels Wärmebildkamera, wurde festgestellt, dass sich das Feuer noch an vereinzelten Stellen weiter ausbreitete. Eine Motorsäge sorgte für eine rasche Eröffnung der Zwischendecke. So konnten auch die letzten Glutnester gelöscht werden. Der Rauch wurde aus dem Haus mit einem Hochleistungslüfter gedrückt. Nach einer abschließenden Kontrolle konnte das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle um 21:40 Uhr verlassen.

Vorsorglich befand sich an der Einsatzstelle ein Rettungswagen des Rettungsdienstes des Landkreises Aurich. Ebenfalls im Einsatz befand sich zur Absicherung der Feuerwehr zudem das DRK Südbrookmerland mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität und der Energieversorger, der das Gebäude stromlos schaltete.
Da das Einfamilienhaus derzeit unbewohnbar ist, sind die Bewohner des Hauses bei Angehörigen unter gekommen.
Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Rettungsdienst, Polizei und Energieversorger vor Ort.
 

 

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Info KFV Aurich

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Info Leitstelle

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Einsatzinfo: 2020-03-02

Gefahrgutunfall auf B210 fordert 110 Einsatzkräfte für 10,5 Stunden

Bedekaspel. Am Montagmorgen kam es auf der B210 (Emder Straße) in Südbrookmerland OT Bedekaspel (LK Aurich) zu einem Gefahrgutunfall. Ein mit 31.000 Liter Diesel beladener Tanklastzug, geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Berme und konnte aufgrund des weichen Untergrundes nicht wieder auf die Straße gelangen. Der Anhänger des Tanklastzuges überschlug sich und der LKW kippte seitlich auf die Fahrbahn. Das Fahrzeug befand sich in Fahrtrichtung Georgsheil. Der Fahrer konnte die Kabine seines LKW`s unverletzt verlassen und setzte den Notruf ab. Um 6:30 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland und der Gefahrgutzug des Landkreises Aurich, der bei der Feuerwehr Sandhorst stationiert ist, alarmiert. Unmittelbar nach Eintreffen des ersten Fahrzeugs wurde das Ausmaß der Situation klar und vom Einsatzleiter wurde unterstützend der ABC-Zug des Landkreises Aurich, der bei der Feuerwehr Osterhusen stationiert ist und der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, der bei der Feuerwehr Middels stationiert ist alarmiert. Zur Absicherung der Einsatzkräfte, wurde ebenfalls das DRK Südbrookmerland, mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität angefordert.

Eine Vollsperrung der B210 war notwendig, um die umfangreiche Einsatzlage sicher zu bewältigen.

Der Brandschutz wurde sichergestellt, um die sichere Bergung des Diesels und des Tanklastzuges zu gewähren.

Aus dem kopfüber im Graben liegenden Anhänger tropfte Diesel heraus. Dieser wurde mit einem Auffangbehälter aufgefangen und regelmäßig abgesaugt. Ein ölbindendes Fließ wurde auf die markanten Stellen verteilt, um eine Verbreitung des Kraftstoffes zu unterbinden. Außerdem wurde mittels Bagger und durch ein Fuhrunternehmen herbeigeschafften Sand, der Graben beidseits verschlossen.

Die Zugänglichkeit zu den Tanks war aufgrund der unglücklichen Lage des Anhängers und der Zugmaschine auf normalem Wege nicht gegeben. Somit wurden Spezialbohrer eingesetzt, um durch die Außenhaut der Tanks Zugänge zu schaffen. So konnte der Dieselkraftstoff in einen anderen beorderten Tanklastzug umgepumpt werden.

Durch einen Schwerlastkran konnten die beiden nun leeren Fahrzeuge auf die Straße gestellt und abgeschleppt werden.

Das DRK hatte frühzeitig ein Wärmezelt aufgestellt, damit sich die Einsatzkräfte vor dem eisigen Wind schützen und aufwärmen konnten.

Da abzusehen war, dass die Einsatzlage mehrere Stunden fordern würde, wurde der Versorgungszug der Kreisfeuerwehr Aurich, der bei der Feuerwehr Middels stationiert ist, frühzeitig angefordert. Dieser versorgte die Einsatzkräfte mit kalten und warmen Getränken, sowie Frühstück und Mittagessen.

Die Sperrung der Bundesstraße erfolgte zunächst durch die Polizei und die Feuerwehr, bis die zuständige Behörde Sperrbaken aufstellte. Leider sind mehr als 50 Fahrzeuge durch die Vollsperrung gefahren und wurden an der Einsatzstelle zurückgeschickt. Die Sperrbaken mussten somit wieder personell besetzt werden.

Um 16:30 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Straßenbaubehörde übergeben. Diese sorgte dann für eine Abtragung des kontaminierten Erdreichs.

Im Einsatz befanden sich 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK mit 18 Fahrzeugen.

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Einsatzinfo: 2020-02-18

Gemeldeter Küchenbrand in Moordorf

Am Dienstagabend wurden die Bewohner eines Gebäudes im Schleusenweg in Moordorf auf eine Rauchentwicklung im Bereich ihrer Küche aufmerksam. Umgehend setzten Sie einen Notruf ab und gemäß Alarm- und Ausrückeordnung wurden um 19.32 Uhr die Südbrookmerlander Feuerwehren Victorbur, Oldeborg und Wiegboldsbur, der in Uthwerdum stationierte Einsatzleitwagen der Gemeinde Südbrookmerland sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst des DRK Südbrookmerland alarmiert.

Binnen weniger Minuten rückte die Feuerwehr zu der besagten Einsatzstelle aus. An der Einsatzstelle angekommen, konnte die Lage schnell entschärft werden. Angebranntes Kochgut hatte für die starke Rauchentwicklung und zum Teil offenen Flammen gesorgt. Das angebrannte Kochgut wurde aus dem Gebäude geschafft und die in Mitleidenschaft gezogenen Küchenmöbel wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Weiterhin setzte die Feuerwehr Hochleistungslüfter ein, um das Gebäude quer zu lüften.

Der ebenfalls hinzualarmierte Rettungsdienst sichtete alle beteiligten Personen, die das Gebäude selbstständig verlassen konnten. Ein zuständiger Energieversorger wurde ebenfalls hinzugezogen.

Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz der Feuerwehr, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt war, beendet werden. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst des Landkreises Aurich und die Polizei im Einsatz.
 
 
Bild: Matthias Aeilts
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Einsatzinfo: 2020-02-16

Erneute Überschwemmung in Uthwerdum

 

Bild: Ina Dirksen

„Immer wieder Sonntags…“ – am heutigen Sonntag wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Uthwerdum erneut wegen einer Überschwemmung im Buchenweg in Uthwerdum alarmiert.

Hier war es augrund von verstopften Regenabflüssen zu großen Wassermassen auf der Straße gekommen.

Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser wie in der Vorwoche ab. Ein Mitarbeiter des Südbrookmerlander Bauhofs war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Dieser war vom Einsatzleiter zur Einsatzstelle bestellt worden.

Während des Einsatzverlaufs kam es zu einem weiteren Vorfall: ein Anwohner klagte plötzlich über Atembeschwerden. Der Einsatzleiter alarmierte daraufhin umgehend den Rettungsdienst. Der Anwohner wurde an die Rettungskräfte übergeben.

Nach den abschließenden Pumparbeiten konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle – nach guten 2 Stunden – wieder verlassen.

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Einsatzinfo: 2020-02-09

Sonntagabend mit Sabine

Bild: Stefan Ihnen

So langsam keimte die Hoffnung bei den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Uthwerdum auf, dass das Sturmtief „Sabine“ nicht mehr für Einsätze sorgen würde – bis dann um 21 Uhr der Meldeempfänger zum Einsatz rief.

Durch das Unwetter war es im Buchenweg zu Überschwemmungen gekommen, die Abflussschächte schwemmten über. Unter Einsatz von zwei Tauchpumpen konnte allerdings verhindert werden, dass die Wassermassen in die Wohnhäuser gelangten.

Der in Uthwerdum stationierte Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Südbrookmerland machte sich in der Zwischenzeit bereit, im Falle von mehreren Sturmeinsätzen eine zentrale Koordination vorzunehmen.

Da es allerdings nicht zu weiteren Einsätzen kam, konnten die Einsatzkräfte nach rund 1 1/2 Stunden zurück ins warme und trockene Zuhause kehren.

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Einsatzinfo: 2020-02-07

Vermeintliche Gasleckage, Uthwerdum 

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Uthwerdum von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) zu einer Erkundung in die Westvictorburer Straße nach Uthwerdum alarmiert, da eine Gasleitung beschädigt sein sollte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um eine Abwasserleitung handelte. Somit konnte die eingesetzten Kräfte und der hinzugerufene Mitarbeiter des Versorgungsunternehmens wieder abrücken.