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Einsatzinfo: 2021-02-13 (2)

geschrieben von Manuel Goldenstein
 
Zufahrten zum Großen Meer gesperrt Feuerwehrangehörige beleidigt und bedroht
 
 
 
Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehren Wiegboldsbur und Uthwerdum unmittelbar nach einem Brandeinsatz zur Amtshilfe der Polizei und der Gemeinde Südbrookmerland an die Zufahrtsstraßen zum Großen Meer beordert. Diese Straßen wurden gesperrt, da die Verkehrszustände am Großen Meer eine Gefährdung darstellten. Rettungs- und Feuerwehrzufahrten waren zugeparkt, auf Hydranten standen Fahrzeuge und die an dem Binnensee vorbeiführende Schöpfwerkstraße bzw. Langer Weg war zum Teil nicht für Rettungswagen passierbar.
Die Feuerwehren wurden unmittelbar nach dem Eintreffen von Anwohnern mit heißen Getränken und Süßigkeiten versorgt. Viele abgewiesene Verkehrsteilnehmer hatten Verständnis, dass sie aufgrund der beschriebenen Lagen, nicht an das Große Meer zum Spazieren oder Schlittschuhlaufen gelangen konnten, allerdings mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr verbal auch viel Haue kassieren. Unverständnis kam bei einigen Verkehrsteilnehmern auf. Einsatzkräfte wurden beschimpft als „A****löcher“, wurden angeschriene und erhielten zum Gruß den Mittelfinger. Ein Verkehrsteilnehmer deutete mit einem immer wieder vor rollendem Fahrzeug an, eine Einsatzkraft überfahren zu wollen. Die Feuerwehren sind enttäuscht über dieses desolate Verhalten und weisen darauf hin, dass es um die Sicherheit aller Bürger handelt. Aufgrund neuer Rechtsgrundlagen, gibt es übrigens für die Feuerwehr Möglichkeiten, gegen Passanten vorzugehen, die Einsatzkräfte beleidigen, behindern oder gefährden.
 
Wir weisen darauf hin, dass eine Sperrung des Großen Meer auch am Sonntag vorgesehen ist.
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Einsatzinfo: 2021-02-13

geschrieben von Manuel Goldenstein

Extreme Flammen bei Brand einer angeblichen Garage

Bild: Manuel Goldenstein
 
Am Samstagmorgen kam es im Schützenweg in Forlitz-Blaukirchen zu einem Brand einer Garage, in dem Holz, ein Wohnwagen und diverse Werkzeuge gelagert waren. Um 9:14 Uhr wurden daraufhin die Feuerwehren Wiegboldsbur, Uthwerdum und Oldeborg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine extreme Rauchentwicklung festgestellt werden, die förmlich als Wolke über die Orte zog. Daraufhin wurde die App KatWarn zur Bevölkerungsinformation ausgelöst, um Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die erst eintreffenden Einsatzkräfte trafen auf einen schwedenhausähnlichen Bau mit den Maßen von etwa acht mal zwölf Metern Länge und sechs Metern Höhe, welches zu etwa einem Drittel in Flammen stand. Der Wohnwagen war bereits durch die Anwohner weggeschafft worden. Bereits bei der Erkundung der Einsatzstelle und dem Aufbau des ersten Löschangriffs über ein Tanklöschfahrzeug, kam es in dem Gebäude zu einer Durchzündung. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Schutz der umliegenden Gebäude, bis eine vollständige Wasserversorgung von zwei Hydranten gesichert war, die sich in jeweiliger Entfernung von etwa 400 Metern befanden. Beide Hydranten mussten mittels Hacken, Schaufeln und Hämmern von Schnee und Eis befreit werden. Insgesamt wurden dann sieben C-Rohre von allen Seiten des Hauses vorgenommen. Zwei Gasflaschen im hinteren Teil des Gebäudes waren im Fokus, da nicht klar war, ob diese abgeblasen hatten. Im weiteren Verlauf konnte jedoch ein deutliches Abblasen beider Flaschen vernommen werden. Um 9:50 Uhr befand sich das Feuer unter Kontrolle. Die große Menge Holz, die in dem Gebäude gelagert war, sorgte für eine erhebliche Thermik, die mit der Vornahme eines Schaumrohres unter Kontrolle gebracht werden konnte. Dieses führte dazu, dass sich die extreme Rauchentwicklung legte und das erste Obergeschoss ebenfalls von unten durch Fenster und aufgebrannten Wänden teilweise gelöscht werden konnte. Die Überlegung eine Drehleiter an die Einsatzstelle kommen zu lassen, zerschlug sich durch die beengten Verhältnisse. Das Gebäude stand in zweiter Reihe und war von mehren Gebäuden umgeben. Die Anforderung eines Klein-Baggers erfolgte, der das mittlerweile einsturzgefährdete Brandobjekt teilweise abtrug. Brandnester in der Hohlschicht und in Nischen, sowie dem Obergeschoss, konnten somit gelöscht werden. Vorher konnte der ebenfalls im Einsatz befindliche Energieversorger das Gebäude stromlos schalten und die bereits durch die Feuerwehr abgeschaltete Gasversorgung bestätigen. Um 11:05 Uhr wurde die KatWarn-Meldung zurückgenommen. Um 12:37 Uhr konnte das Feuer als gelöscht bezeichnet werden und Nachlöscharbeiten erfolgten. Diese zogen sich bis 13:17 Uhr hin. Mittels Wärmebildkamera wurde die gesamte Einsatzstelle kontrolliert, um sicher zu gehen, dass auch das letzte Glutnest gelöscht war. Um 13:54 Uhr verließ das letzte Löschfahrzeug die Einsatzstelle. Der Bauhof der Gemeinde veranlasste eine Absicherung der Einsatzstelle durch Bauzäune. Die Einsatzstelle wurde wie üblich durch die Polizei beschlagnahmt.
Dauerhaft wurde durch einen Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Südbrookmerland und den Einsatzkräften Streusalz auf den Wegen der Einsatzstelle verteilt, da laufend Löschwasser gefror und gefährliche Eisflächen bildete. Trotz dieser Bemühungen rutschten zwei Einsatzkräfte aus. Eine medizinische Versorgung war bis zum Ende des Einsatzes nicht erforderlich.
Im Verlauf des Brandeinsatzes, wurde der Feuerwehr-Verpflegungszug des Landkreises, welcher bei der Feuerwehr Middels untergebracht ist, hinzugezogen. Dieser versorget die Einsatzkräfte mit Snacks und Heiß- und Kaltgetränken. Die Geschädigten und Anwohner hatten bereits seit Beginn der Löschmaßnahmen Kaffee und Kekse für die Einsatzkräfte bereitgestellt. Hervorragend!
Zur sanitätsdienstlichen Absicherung Feuerwehr befand sich durchgängig die Schnelleinsatzgruppe Sanität des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.
Menschen und Tiere nahmen durch den Brand keinen Schaden.
Im Einsatz befanden sich rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei, Untere Wasserbehörde und Energieversorger.
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Einsatzinfo: 2021-01-07

geschrieben von Manuel Goldenstein

Alarmiertes Feuer in Seniorenresidenz

Bild: Goldenstein/Janssen
 
Donnerstagabend wurde Feuer in einer Seniorenresidenz in Moordorf im Ritzweg über die Notrufnummer 112 gemeldet. Um 18:05 Uhr wurden somit umgehend die Feuerwehren Wiegboldsbur, Victorbur, Uthwerdum und Oldeborg alarmiert. Weiterhin wurde die Schnelleinsatzgruppe Sanität des DRK, der Rettungsdienst des Landkreises Aurich und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, bot sich das Bild einer Rauchentwicklung rund um die Seniorenresidenz. Rasch stellte sich bei einer weiteren Erkundung jedoch heraus, dass es sich um Rauch aus einem Schornstein in der direkten Nachbarschaft handelte, der die Pflegeeinrichtung umhüllte. Feuerwehr und Polizei kontrollierte den verursachenden Ofen, der jedoch nur seine Arbeit tat, in dem er verbrannte, was man ihm zuführte. Insgesamt waren mehr als 50 Einsatzkräfte und neun Einsatzfahrzeuge vor Ort, weitere Fahrzeuge waren auf dem Weg oder standen in den Feuerwehrhäusern in Bereitschaft.
Der benannte Ofen ist nicht zum ersten Mal die Ursache für einen größeren Feuerwehreinsatz.
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Einsatzinfo: 2021-01-03

geschrieben von Manuel Goldenstein

Feuerschein in Engerhafe

Sonntag wurden die Feuerwehren Oldeborg und Uthwerdum um 17:03 Uhr zu einer Erkundung alarmiert, da ein eventueller Feuerschein von der Fehnhuser Gaste in Blickrichtung Norder Straße in Engerhafe gemeldet wurde. Die Feuerwehren erkundeten die in Frage kommenden Gebiete. Da die Suche nach Feuerschein oder Rauchentwicklung erfolglos blieb, nahm man mit der meldenden Person Kontakt auf. Auch diese konnte keinen Feuerschein mehr feststellen. Der Einsatz der Feuerwehren wurde somit nach rund 45 Minuten abgebrochen.

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Dienstplan 2. Halbjahr 2021

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Dienstplan 1. Halbjahr 2021

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Weihnachtsgruß 2020

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Einsatzinfo: 2020-12-14

Auslösung einer Brandmeldeanlange

 

Am Montagabend um 20:21 Uhr wurde die Feuerwehr Uthwerdum zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Gewerbestraße in Georgsheil alarmiert. An der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass der betroffene Melder durch aufgewirbelten Staub aufgrund von Arbeiten ausgelöst wurde, sodass die 22 angerückten Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen konnten.

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Einsatzinfo: 2020-12-01

geschrieben von Manuel Goldenstein
 
Gebäudebrand verhindert
Dienstagnachmittag kam es in Oldeborg gegen 15:30 Uhr im Uiterweg zu einem Brand in einem Anbau an einem Einfamilienhaus, der als Schuppen benutzt wurde. Der Eigentümer des Hauses entdeckte das Feuer, wählte den Notruf und schaffte brennendes Mobiliar aus dem Anbau. Die Feuerwehren Oldeborg, Münkeboe-Moorhusen und Uthwerdum, sowie die Schnelleinsatzgruppe des örtlichen DRK wurden alarmiert. Die erst eintreffenden Einsatzkräfte konnten einen Entstehungsbrand aus machen und diesen binnen weniger Minuten löschen. Da Brandgase in das Wohnhaus eingedrungen waren, erfolgte eine Querlüftung mittels Hochleistungslüfter der Feuerwehr. Die Familie konnte im Anschluss unbeschadet in ihr Wohnhaus zurückkehren.
Gut 20 Minuten dauerte der Einsatz der rund 35 Einsatzkräfte an.