In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es gegen 01:00 Uhr zu einem Brand bei einem metallverarbeitenden Betrieb im Georgsheiler Gewerbegebiet.
Diverse Kleinteile wie Putzlappen und Kanister waren in Brand geraten. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren Oldeborg und Uthwerdum war das Feuer bereits durch Mitarbeiter des Betriebs gelöscht worden, sodass die Einsatzkräfte lediglich mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern suchen konnten.
Nach rund einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.
Geschrieben von: Sven Janssen Fotos: Sven Janssen & Manuel Goldenstein
Am Samstagmorgen bemerkte ein Autofahrer an der Neuen Straße in Moordorf einen Feuerschein an einem Unterstand eines Mehrparteienhauses und setzte umgehend den Notruf ab. Die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland alarmierte um 5.33 Uhr daraufhin die Feuerwehren der Gemeinde Südbrookmerland sowie den Einsatzleitwagen des Landkreises Aurich zu einem Gebäudebrand. Weiterhin wurde der Energieversorger hinzugezogen, um das Gebäude strom- und gaslos zu schalten. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte brannte ein Unterstand aus Holz in voller Ausdehnung und hatte bereits mehrere Zimmer im Erd- und Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen. Der mittlere Teil des Mehrparteienhauses stand somit zum Teil in Flammen. Dadurch herrschte eine sehr starke Rauchentwicklung, wodurch die Kreisstraße 118 für die gesamte Einsatzdauer voll gesperrt wurde. Sämtliche Eingänge des Gebäudes waren durch unbeschädigte Amtssiegel gesperrt. Dieses half bei der Erkundung ob sich noch Personen im Gebäude befinden, welches jedoch nicht zutraf. Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden eingesetzt um einen schnellen Löscherfolg zu erzielen. Die Trupps mussten sich durch Gewalt Zugang verschaffen. Außerdem wurden die übrigen Teile des Mehrparteienhauses durch eine Riegelstellung geschützt. Nach einer Stunde konnte ein Löscherfolg der 80 eingesetzten Einsatzkräfte verzeichnet und „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Feuerwehr unterstützte die Kriminalpolizei bei der Verriegelung des Gebäudes, da diese das Gebäude zur Brandermittlung beschlagnahmte. Die DRK-Bereitschaften Aurich und Südbrookmerland übernahmen die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte und versorgten die Einsatzkräfte mit warmen Getränken.
Um 9:00 Uhr verließen die letzten Fahrzeuge der Feuerwehr, die Einsatzstelle.
Bedekaspel. Am 16.04. fand eine Einsatzübung der besonderen Art statt. Das Szenario: ein Mitglied einer „heiteren“ Radfahrergruppe hatte auf der Pünte in das Kettenwerk gegriffen und die Hand eingeklemmt.
Dieses Unfallopfer (in Form einer Puppe) konnte sich nicht von selbst befreien und war somit gefangen. In dem Szenario feierten die anderen Mitglieder der Gruppe fröhlich weiter und gingen davon aus, dass das Opfer nur simulierte.
Dieser Umstand erschwerte den Einsatzkräften das Erreichen und Retten des Opfers. Die Nachalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Wiegboldsbur und deren Boot brachte die Lösung. Mit dem Boot der Wiegboldsburer Wehr setzten einige Einsatzkräfte über und leisteten erste Hilfe.
Ein Flächenbrand, der parallel stattfand (und Teil der Übung war), beschäftigte die übrigen Einsatzkräfte.
Die anschließende Nachbesprechung stellte die bereits gut gelaufenen Abläufe dar und zeigte Handlungsfelder auf, die in Zukunft weiter vertieft und geübt werden müssen.
Mit dem Boot gelangten die Einsatzkräfte auf die Pünte
Gleich zwei Mal löste am Samstagabend die automatische Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes in Georgsheil aus. Die erste Alarmierung erfolgte um 21:50 Uhr, die zweite Alarmierung um 01:50 Uhr. Die Feuerwehr Uthwerdum rückte zu beiden Einsätzen mit drei Fahrzeugen aus. Da bei beiden Alarmierungen kein Feuer festgestellt wurde, konnten die Einsätze schnell beendet werden.
Der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Engerhafe in Südbrookmerland – dies war das Szenario für eine Einsatzübung der Feuerwehr Uthwerdum am Montagabend.
Während mehrere Trupps unter Atemschutz in das Stallgebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eindrangen, bauten weitere Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über lange Wege vom Hydranten zur Einsatzstelle auf und führten einen Löschangriff des Objektes von außen durch. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Uthwerdum übernahm die Koordination des gesamten Einsatzes.
Schnell wurden die fünf verletzten Personen von den Atemschutzgeräteträgern aus dem Gebäude gerettet.
Weiterhin wurde angenommen, dass das Feuer auf ein benachbartes Gebäude übergesprungen ist, sodass die Einsatzkräfte hier ebenfalls zügig den Brand ablöschen mussten.
Insgesamt waren die Uthwerdumer mit etwa 25 Kräften und drei Fahrzeugen im Einsatz.
Bei der abschließenden Übungsbesprechung konnte ein positives Resümee gezogen werden. Alle Einsatzkräfte arbeiteten ihre Aufgaben ruhig und sachlich ab.