Zu einer Notfalltüröffnung im Ortsteil Uthwerdum ist die Freiwillige Feuerwehr Uthwerdum zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei am Montagmittag von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland alarmiert worden. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zu dem Objekt und der Rettungsdienst versorgte anschließend den Bewohner des Hauses. Somit konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach rund 20 Minuten wieder verlassen.
Unter dem Einsatzstichwort „Auslösung Brandmeldeanlage“ wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum am Dienstagmorgen um 04:22 Uhr zu einem Unternehmen in die Emder Straße nach Georgsheil alarmiert. Der Alarm wurde durch einen Topf auf dem Herd ausgelöst. Da die Erkundung keine Auffälligkeiten erbrachte, konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle zügig wieder verlassen.
Am heutigen Freitagmittag um 12:22 Uhr meldete die automatische Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebes in der Gewerbestraße in Georgsheil ein Feuer. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum stellten einen Fehlalarm des betreffenden Melders fest. Somit konnten die angerückten Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen.
Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person
Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, wurden die Feuerwehren Wiegboldsbur und Uthwerdum sowie der bei der Feuerwehr Sandhorst stationierte Rüstwagen des Landkreises Aurich nach Moordorf in die Ringstraße am Freitag um 8:05 Uhr alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, sind jedoch die beiden Unfallbeteiligten aus eigener Kraft aus ihren beiden Fahrzeugen herausgekommen. Die Feuerwehr Sandhorst konnte somit die Einsatzfahrt abbrechen. Die an der Einsatzstelle befindlichen Feuerwehren stellten den Brandschutz sicher. Die beiden Fahrerinnen der Fahrzeuge wurden durch den ebenfalls vor Ort befindlichen Rettungsdienst des Landkreises Aurich durchgecheckt. Beide brauchten nicht in eine Klinik verbracht werden. Ebenfalls befand sich die Polizei im Einsatz.
Am Freitagmittag wurde um 13:10 Uhr in der Gemeinde Südbrookmerland der Gemeindealarm ausgelöst: die Freiwilligen Feuerwehren Uthwerdum, Münkeboe-Moorhusen, Oldeborg, Victorbur und Wiegboldsbur sowie der ELW2 der Kreisfeuerwehr, der bei der Feuerwehr Middels stationiert ist wurden alarmiert; außerdem wurden das DRK Südbrookmerland, ein regionaler Energieversorger, sowie eine ansässige Rohrleitungsbaufirma und die Polizei ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen.
Die Lage vor Ort war direkt klar: es handelte sich um einen Gebäudebrand, bei dem ungewiss war, ob sich noch Personen in Gebäude befinden.
Gemeinsam bauten die Feuerwehren einen Löschangriff auf und leiteten eine Personensuche ein. Diese musste jedoch abgebrochen werden, da das Gebäude als einsturzgefährdet deklariert wurde und man dieses somit nicht mehr betreten konnte.
Die Bundesstraße B210 zwischen Georgsheil und Uthwerdum wurde für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt. Da der Rauch Richtung Wohngebiet zog, veranlasste der Einsatzleiter das Auslösen der Warnapp „Katwarn“; diese soll Anwohner warnen und dazu anraten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Der Bauhof wurde mit einem Bagger zur Unterstützung gerufen, um die einsturzgefährdeten Bereiche des Gebäudes niederzureißen.
Nach rund einer Stunde konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden und der ELW 2 aus Middels konnte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Insgesamt waren etwa 60 Rettungskräfte im Einsatz.
Am Dienstagabend gegen 18:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) zur Erkundung einer unklaren Rauchentwicklung in die Gewerbestraße in Georgsheil alarmiert. Die Rauchentwicklung war laut Anrufer bereits von der Bundesstraße aus zu sehen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Arbeiten mit Trennschleifern und Schweißgeräten durchgeführt wurden, die eine Rauchentwicklung verursacht haben. Durch die tiefstehende Sonne wurde der Anschein eines Brandes verstärkt. Somit konnte Entwarnung gegeben werden und die insgesamt 20 Einsatzkräfte rückten wieder ab.
Am Mittwoch um 3:26 Uhr wurde die Feuerwehr Südbrookmerland mit den Ortsfeuerwehren Wiegboldsbur, Uthwerdum und Oldeborg, sowie die DRK Bereitschaft Südbrookmerland nach Theene an die Forlitzer Straße alarmiert. Ein ehemaliges Stallgebäude, welches als Lager und Futterstelle für Rinder genutzt wurde, stand in Flammen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war unklar, ob sich eventuell noch Tiere in dem Gebäude befinden, dieses konnte jedoch rasch durch den Landwirten revidiert werden. Das hinter dem Hof stehende Gebäude hatte unter anderem einen Hoflader beherbergt, dieser wie auch das gesamte Gebäude, viel den Flammen zum Opfer. Außen umliegend gelagertes Futtergut, in Form von Rundballen, konnte gesichert werden.
Die 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen nur noch von außen bekämpfen, da sich das Gebäude durch die Hitze der Flammen stark einsturzgefährdet zeigte. Die Giebel wackelte durch die Löscharbeiten und bargen somit eine erhebliche Gefahr. Aus diesem Grund wurde ein Bagger eines Privatunternehmens hinzugezogen, der die Reste der Dachkonstruktion sowie die Giebel kontrolliert zum Einsturz brachte. Die Löscharbeiten konnten im Anschluss sicher vollzogen werden.
Das Wasser für die Löscharbeiten wurde aus einem 420 Meter entfernten Hydranten und einem nahe gelegenem Kanal gefördert. Insgesamt kamen bei dem etwa 15×20 Meter großem Stallgebäude vier C-Rohre zum Einsatz, die durch die erhebliche Rauchentwicklung überwiegend von Trupps unter Atemschutzgerät geführt wurden.
Bereits um 4:00 Uhr befand sich das Feuer unter Kontrolle. Um einen effektiveren Löscherfolg zu erzielen, wurde Lightwater eingesetzt. (Ligthwater: Löschwasser, welches durch Netzmittel eine Herabsetzung der Oberflächenspannung erlangt)
Gegen 5:00 Uhr wurden die ersten Schläuche zurückgenommen. Um 5:45 Uhr konnte Feuer aus vermeldet werden. Sicherheitshalber wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr verließen die Einsatzstelle um 6:50 Uhr.
Die Bereitschaft des DRK Südbrookmerland sicherten die Einsatzkräfte ab und sorgten für die Versorgung mit Kaltgetränken.
Die Feuerwehr befand sich mit sechs Löschfahrzeugen und 45 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Das DRK mit zwei Einsatzfahrzeugen. Zudem befand sich die Polizei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund vor Ort. Insgesamt waren es somit 53 alarmierte Kräfte.
Am Samstag wurde seit dem frühen Morgen eine 87jährige Frau in der Ortschaft Wiegboldsbur vermisst. Die Familie hatte bereits alle bekannten Wege abgesucht. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund suchte ebenfalls personell und mit einem Hubschrauber, der mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war, zog jedoch zur Amtshilfe die Feuerwehr Wiegboldsbur hinzu. Weiterhin wurde ein Rettungswagen des Landkreis Aurich vorsichtshalber hinzugezogen. Nach einer kurzen Lageinformation, entschied sich der Einsatzleiter der Feuerwehr, die weiteren Ressourcen der Feuerwehren im Landkreis Aurich für die Personensuche zu alarmieren. Der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises der bei der Feuerwehr Middels stationiert ist, die Drohnengruppen der Feuerwehren Wiesmoor und Osterhusen sowie die anderen vier Feuerwehren Uthwerdum, Münkeboe-Moorhusen, Victorbur und Oldeborg, die gemeinsam mit der Feuerwehr Wiegboldsbur die Freiwillige Feuerwehr Südbrookmerland bilden erhielten den Alarm. Weiterhin wurde die Rettungshundestaffel des DRK Aurich und die Rettungshundestaffel Ems-Jade alarmiert. Während bereits ein kleiner Teil den üblichen Weg des täglichen Spaziergangs der Vermissten etwas umfangreicher absuchte, wurden im Einsatzleitwagen Pläne für die erweiterte Suche besprochen und die entsprechenden Befehle erteilt. Da von einer längeren Suche ausgegangen wurde und hochsommerliche Temperaturen herrschten, ist der Feuerwehr-Verpflegungszug des Landkreises Aurich, der bei der Feuerwehr Middels stationiert ist, ebenfalls im Verlauf alarmiert worden.Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits 110 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen und einem Boot vor Ort. Im Zuge der Suchaktion meldete sich ein Landwirt. Er hatte die ihm bekannte Frau an einem Maisfeld laufen sehen. Die Betroffene wurde dort dann unversehrt angetroffen und wurde der Familie übergeben. Sie hatte sich offenbar in einem mehrere Hektar großem Maisfeld verlaufen.
Die 110 vor Ort befindlichen Einsatzbeteiligten und die noch auf Anfahrt befindlichen 40 Einsatzkräfte, konnten den Einsatz beruhigt abbrechen.
Nachbarn, die die Aktivitäten der Feuerwehr beobachteten, brachten den Feuerwehrfrauen und -männern bereits zu Beginn des Hilfseinsatzes Getränke und boten bedingungslos ihre Toilette für den Bedarfsfall an.
Am Freitag Nachmittag gegen 17 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Uthwerdum von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland zur Unterstützung des Rettungsdienstes an die Bundesstraße 210 alarmiert. Ein Mann war mit einem E-Scooter in einen etwa 2,50 m tiefen Graben geraten und wurde bei Eintreffen der Feuerwehr bereits rettungsdienstlich versorgt. Mit vereinten Kräften konnte der Verletzte aus dem Graben gerettet und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden.